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Wie Industrieprodukte Einzug in den Verbrauchermarkt halten: Das Beispiel IBC-Container

Wer den Begriff „IBC“ schon einmal gehört hat, nutzt die praktischen genormten Behälter vermutlich beruflich. Doch auch im privaten Bereich setzen sich die „Intermediate Bulk Container“ immer öfter durch. Woran das liegt, zeigt dieser Artikel.

IBC-Container sind praktisch für Haus und Garten

Ursprünglich waren die genormten Behälter dafür gedacht, Flüssigkeiten und andere Stoffe praktisch und günstig zu lagern. IBC-Container gibt es in fertigen Größen, die in der Industrie weit verbreitet sind. Sie sind stabil und können problemlos gelagert und zum Teil auch gestapelt werden. Darüber hinaus gibt es die Container mit unterschiedlichen Modifikationen, wie man sie etwa im Angebot von www.rekubik.de sehen kann. Beliebt ist etwa der IBC-Container mit eingebautem Ablasshahn für das einfache Entnehmen von Flüssigkeiten.

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Doch was in der Industrie wirklich gut funktioniert, überzeugt zuweilen auch den Endverbraucher. In vielen deutschen Gärten findet man heute schon IBC-Container als praktische Speicher für Regenwasser und mehr. Im Gegensatz zur klobigen Regentonne sind die praktischen Container auch sehr leicht zu reinigen, was gerade im Hinblick auf die Gewinnung und Speicherung von Regenwasser nicht unerheblich ist. Schutzhüllen, die eigentlich in der Lebensmittelindustrie zum Einsatz kommen, schützen den Inhalt der Container vor Sonnenlicht. Für den Garten bedeutet das: Das Wasser erhitzt sich nicht so schnell und verdunstet daher auch langsamer. Das ist insbesondere an den heißen Sommertagen praktisch.

Von gewerblich zu privat: Sind IBC-Container ein Erfolgsmodell?

Das Beispiel der IBC-Container zeigt eindrücklich, wie wirklich gut gemachte Industrieprodukte früher oder später auch für den Privatanwender interessant werden. Das wirft die Frage auf, ob Unternehmen, die üblicherweise industrielle Kunden beliefern, bei ihrer Produktentwicklung auch den Endverbraucher ins Visier nehmen sollten. Sicher ist das „Modell IBC“ nicht so einfach auf andere Branchen übertragbar. Aber es gibt auch andere Beispiele – insbesondere beim Blick auf Arbeitskleidung -, die beweisen, dass für den professionellen Gebrauch gedachte Produkte auch im privaten Kontext interessant werden können. Das geht so weit, dass viele ehemalige Arbeitsmarken mittlerweile mehr Geld auf dem Endverbrauchermarkt verdienen als in dem Segment, mit dem sie angefangen haben.

Über allem schwebt die Frage, was der Kunde eigentlich will. Und in vielen praktischen Bereichen wie etwa im Garten oder im Haushalt ist die Frage recht einfach beantwortet: Der Kunde will günstige, robuste Lösungen. Das gilt insbesondere dann, wenn das Hobby (etwa das Gärtnern) mit einer gewissen Ernsthaftigkeit betrieben werden soll. Insbesondere E-Commerce-Unternehmen sollten diese Entwicklungen im Blick haben, wenn sie sich langfristig auf dem Markt etablieren und sich entschieden von der Konkurrenz abheben wollen. Das Beispiel der IBC-Container beweist: Die zunehmende Annäherung dieser beiden getrennten Geschäftsbereiche eröffnet völlig neue Potentiale.

Bildquelle Titelbild:

  • Marco Torelli Fotografia/shutterstock.com

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