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Warum Apps die Kundenbindung enorm steigern können

Manchmal werden Apps auch heute noch als sinnlose Spielerei auf Smartphones und Tablets bezeichnet. Apps dienen aber auch der Kommunikation, der Information und der Kundenbindung. Kommunikation, da sie eine unmittelbare Kontaktmöglichkeit bieten, Information, weil die Kontaktmöglichkeit mit der direkten Übermittlung von Inhalten einhergeht. Und Kundenbindung? Apps sind komfortabel und holen den Nutzer genau auf dem Gerät ab, das er ohnehin alle 12 Minuten in der Hand hält. Dieser Artikel erklärt, warum Apps für Unternehmen so sinnvoll sein können.

Angebote stehen im stetigen Wettbewerb

Das Internet kann aus unternehmerischer Sicht als ein riesiger Rummelplatz betrachtet werden. Überall drängen Händler auf Kunden ein, bieten ihre Waren feil und ringen um Aufmerksamkeit. Da geschieht es schnell, dass ein Unternehmen untergeht, schlichtweg, da die Nachbarn zu laut rufen. Und wenngleich es unheimlich wichtig ist, auch im Internet zu Werben und die Kundenbindung voranzutreiben, stellen Apps auf diesem Gebiet eine sinnvolle Alternative und ein erweitertes Medium dar:

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  • Interesse vorhanden – die Kunden und Interessenten, die die App auf das Gerät laden, haben bereits ein Interesse an dem Unternehmen und dessen Produkten. Händler brauchen in der App nicht mehr um einen Kunden werben, nein, sie können ihm direkt die interessanten Angebote machen.
  • Fernab der Konkurrenz – die App ist der persönliche Rummelplatz eines Unternehmens. Hier dreht sich alles um den Betrieb, dessen Waren und Dienstleistungen. Somit ist der Aufwand nicht nur geringer, er ist auch zielführender.
  • Exklusiv – eine Unternehmensapp kann ein wenig mit einem exklusiven Club verglichen werden. Nutzer gehören schon dazu, daher kann ihnen auch speziell ein Angebot, eine Werbung oder ein Rabatt unterbreitet werden.

Unternehmen, die in die Entwicklung einer App investieren, holen den Kunden somit genau dorthin, wo sie ihn sich wünschen. Und umso ausgefeilter eine App ist, desto mehr Zeit verbringt der Kunde beim Unternehmen. Es hat schon einen Grund, weshalb es Millionen an Menschen gibt, die all ihre Informationen über Facebook erhalten – es ist einfach, unkompliziert und die Plattform wird bereits von manchen Menschen als »das Internet« bezeichnet.

Was sollte eine gute App können?

So viel Erfolg ein Unternehmen mit einer eigenen App haben kann, so groß sind auch die möglichen Misserfolge. Jeder Betrieb muss die App als ein weiteres Aushängeschild, als eine weitere Plattform betrachten. Und sie sollte den Nutzer nicht vor Problemen stellen:

  • Betriebssysteme – alle gängigen Betriebssysteme müssen gleichbedeutend bedient werden. Ein Unternehmen, welches iOS oder auch Android ausschließt, wendet sich virtuell von einer großen Kundengruppe ab.
  • Bedienung – die App muss einfach und intuitiv bedienbar sein. Kein Nutzer hat den Willen, sich durch endlose Untermenüs zu tippen, um an einen bestimmten Ort zu gelangen. Die Bedienung muss selbsterklärend und so einfach, wie nur möglich sein.
  • Stabilität – App-Abstürze nerven Nutzer nicht, sie führen auch dazu, dass die App vergessen oder deinstalliert wird. Der Test der App sollte somit nicht am Kunden direkt erfolgen, sondern nur an einer Beta-Gruppe.
  • Sicherheit – die App benötigt eine gewisse Sicherheit, wobei hier die Berechtigungen eine besonders große Rolle Smartphonenutzer sind darauf sensibilisiert, genau zu schauen, welche Berechtigungen eine App erfordert. Eine Gutschein- oder Rabattapp, die auf Fotos und gespeicherte Dateien zugreifen möchte, wird oft wieder deinstalliert.

Noch wichtiger als diese Punkte ist aber die Pflege der App. Jeder Smartphonebesitzer hat diese App-Leichen auf dem Gerät, die einmal installiert wurden, doch aufgrund fehlender Benachrichtigungen, Informationen und Optionen völlig vergessen wurden. Möchte ein Unternehmen die App zur Kundenbindung nutzen, so muss er die App pflegen, wie einen Blog, ein Facebookprofil oder die eigene Homepage. Nutzer müssen einen Mehrwert erhalten – und darüber daran erinnert werden, dass diese App installiert wurde.

Wo werden mittlerweile überall Apps eingesetzt?

Nimmt man den Begriff »App« ganz streng, so funktioniert kein einziges Smartphone oder Tablet ohne Apps. Die Hintergrundprogramme ermöglichen schlichtweg den Betrieb des Geräts. Geht es um die Nutzeranwendungen und Möglichkeiten, gibt es Apps in zahlreichen Bereichen:

  • Lieferdienste – die Essensbestellung erfolgt heute via Smartphone. Die Apps sind zum Teil sogar vorinstalliert.
  • Verkehr – öffentliche Verkehrsmittel, Taxizentralen, private Fahrdienste – auch für sie gibt es Apps auf dem Smartphone. Hinzu kommen nun die Apps für E-Scooter und natürlich Car-Sharing-Angebote.
  • Spiel und Spaß – Games gibt es längst als Apps, hier seien nur Angry Birds und Pokemon Go genannt. Aber auch Online-Casinos bieten ihren Kunden vermehrt für Slots eigene Apps an, die das Spielerlebnis verbessern. So können Interessenten beispielsweise hier Sizzling Hot kostenlos testen und sich ein Bild von weiteren Angeboten im Online-Casinobereich machen.
  • Shopping – praktisch alle großen Shops haben eine eigene Einkaufs-App im Programm, die den Einkauf über das Smartphone erleichtert.
  • Informationen – Nachrichten, Wetter, Verkehrslage, Verspätungen, News zu einzelnen Interessengebieten – mit einem Klick auf die App oder die Push-on-Benachrichtigungen hat man alles im Blick.
  • Rabatte – ob für Punktesammler oder für Sparfüchse, die Rabatt- und Gutscheinapps helfen beim Sparen.

Jedes Unternehmen wird sich in eine dieser – längst nicht vollständigen – Liste einordnen können. Auch ein Handwerker könnte eine eigene App nutzen, beispielsweise, damit Kunden den Auftragsstatus oder die geplante Ankunftszeit einsehen können. Andere Unternehmen können die App für die Übermittlung von Tipps nutzen. Die App-Nutzer erhalten nun exklusive Tipps rund um ihre Produkte oder Interessengebiete.

Fazit – Apps holen den Kunden ab

Apps haben, im Gegensatz zum üblichen Internet, den Vorteil, dass sie Kunden genau dort abholen können, wo sie sich befinden. Diejenigen, die die App herunterladen, sind ohnehin schon interessiert und brauchen nun nur noch die Produkte und Dienstleistungen samt nützlicher Informationen erhalten. In der App selbst braucht nicht länger um einen Kunden geworben zu werden, es geht nur noch darum, den Kunden von einem Produkt zu überzeugen. Das funktioniert bestens, wenn der Kunde immer wieder nützliche Tipps und Tricks über die App erhält. Push-up-Benachrichtungen sind hier sehr nützlich, da einzig in der App gezeigte Tipps eher untergehen.

Wichtig ist nur, in eine gute App-Entwicklung zu investieren, damit dem Kunden wirklich etwas geboten werden kann. Stürzt eine App beispielsweise ab, löscht der Kunde diese recht schnell vom Gerät.

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  • ra2studio/shutterstock.com

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