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Virtual Private Network (VPN): Mehr Sicherheit beim Surfen

Völlig selbstverständlich loggen wir uns mit unserem Smartphone gern mal in eine fremde WLAN-Verbindung ein. Was viele Menschen nicht wissen: Beim Einloggen in eine öffentliche WLAN-Verbindung hinterlassen wir Spuren und geben Daten von uns preis. Ein sogenannter VPN kann davor schützen. Dieser Artikel zeigt, wie das funktioniert.

Was ist ein VPN?

Ein VPN ist ein virtueller Server, über den der Datenverkehr einer Verbindung umgeleitet wird. Man kann sich einen VPN vorstellen wie ein Postfach: Man möchte zwar nach wie vor Briefe empfangen, aber einem potentiellen Sender nicht unbedingt verraten, wo man nun genau wohnt. Also gibt man ihm die Adresse eines Postfachs. Dort kann man sich seinen Brief dann sicher abholen, ohne dass man jemandem seine Adresse verraten musste. Viele, vor allem öffentliche WLAN-Netze sind unsicher. Manchmal sind sie einfach schlecht eingerichtet, andere Male ist die wackelige Datensicherheit Absicht: Wer sich beispielsweise mit seinem Handy in ein öffentliches WLAN einloggt, gibt auf jeden Fall Daten über seinen Standort preis.

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Das ist der Grund, warum bestimmte Webseiten immer schon zu wissen scheinen, an welchem Ort man nach einer Sparkasse, einem Restaurant oder einem Hotel sucht. Ist die Verbindung zudem unverschlüsselt (was bei öffentlichen WLAN-Verbindungen nicht selten ist), kann auch der gesamte Datenverkehr abgehört werden. Hierfür braucht es schon kriminelle Energie, allerdings nicht besonders viel: Hört ein halbwegs versierter Hacker die unverschlüsselte WLAN-Verbindung eines Kaufhauses ab, gehen ihm sicher eine ganze Menge Namen, Adressen, Kreditkartennummern und Passwörter ins Netz. Besonders aufwändig ist eine solche Abhöraktion bei entsprechenden Bedingungen nicht.

Wie kann ein VPN den Datenverkehr schützen?

Der VPN leitet den ausgehenden und eingehenden Datenverkehr über einen zusätzlichen Knotenpunkt um. Somit wäre schon die Identität verschleiert: Für den Empfänger kommen die Daten nun von anderswo her – und nicht von dem Smartphone, Tablet, Laptop, von dem sie tatsächlich gesendet wurden. In dem privaten Tunnel, der sich mit einem VPN-Server realisieren lässt, wird außerdem in der Regel jeglicher Datenverkehr verschlüsselt. Damit ist es also auch für Hacker unmöglich, die versendeten Daten einfach abzuhören und mitzuschneiden.

Der Nachteil: Ein VPN-Server muss vor jeder Verbindung mit einem Netzwerk extra vorgeschaltet werden. Manchmal leidet darunter auch die Performance – danke neuester Netzwerktechnologie läuft der Datenverkehr aber mittlerweile auch mit einem VPN gewohnt schnell. IT-Experten empfehlen die Verwendung eines VPN-Servers zu jeder Zeit, nicht nur bei öffentlichen WLAN-Verbindungen, sondern auch für das private WLAN zu Hause oder bei Freunden. Die meisten Programme, die es hierfür gibt, sind mittlerweile recht einfach und komfortabel zu nutzen. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit fällt es dem Nutzer in der Regel kaum mehr auf, dass er seinen Datenverkehr sicher umleitet.

Bildquelle Titelbild:

  • Wright Studio/shutterstock.com

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