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UX-Design Tipps

UX-Tipps zum Erstellen einer fehlerfreien Website

Bevor du mit der Erstellung deiner Webseite beginnst, solltest du dir genau überlegen, welche Ziele du dir für deine Webseite bezüglich deines UX-Designs gesetzt hast. Sicherlich geht es dir nicht nur um die Präsentation deines Unternehmens oder den Verkauf deiner Produkte. Wenn Nutzer auf deine Webseite kommen, sollen sie sich natürlich auch wohlfühlen und eine gute Benutzererfahrung haben.

Da spielt natürlich das UX-Design eine außerordentlich wichtige Rolle. Ist eine Webseite nach den UX-Regeln gestaltet, hat der Besucher der Webseite eine ganz andere User Experience. UX ist mit ausschlaggebend, ob der Besucher auf der Webseite bleibt oder den „Zurück“-Button klickt.

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Festlegen der UX-Design Ziele deiner Homepage

Um eine gute UX zu gewährleisten, legst du also zunächst ein bis fünf Ziele für deine Homepage fest. Soll deine Homepage neue Kunden gewinnen oder deinen Verein repräsentieren? Oder möchtest du deiner Familie und deinen Freunden von deinen Reisen erzählen? Welches Ziel du mit deiner Webseite verfolgst, bleibt natürlich dir überlassen, wichtig ist jedoch, dass du für eine gute User Experience sorgst.

Deine Webseite sollte aber im Einklang mit der UX nicht nur ein Hauptziel haben sondern auch entsprechende Unterziele. Denn wenn ein Nutzer auf deiner Webseite ankommt und deine Firma im besten Licht präsentiert sieht, was soll er dann tun? Richtig, zu einer guten UX gehört eben auch, dass du dem Nutzer den „next best click“ bietest. Das bedeutet, dass das UX Design durchaus in die ein oder andere Richtung weisen soll, so dass der Nutzer nicht nur eine einheitliche Benutzererfahrung hat sondern eben auch weiß, was er als nächstes tun soll, damit das Ziel deiner Webseite erfüllt ist.

Soll er der Firma eine Email schreiben? Soll er telefonieren? Oder soll er nur die Informationen konsumieren und die Webseite schnell wieder verlassen? Das ist sicherlich nicht gewünscht.

Eine gute User Experience sorgt an dieser Stelle dafür, dass der Nutzer weiß, welchen nächsten Klick er ausführen soll.

Ist deine Webseite nach den UX-Regeln gestaltet, wird er ohne Probleme und auch ohne weitere Anleitung wissen, was er als nächstes tun soll.

Umsetzung deiner Homepage nach den UX-Regeln

Sobald du die Ziele deiner Homepage definiert hast, geht es natürlich an die Umsetzung. Natürlich solltest du dich an die UX-Regeln halten, da diese die Aussage deiner Webseite unterstützen. Eine gute Benutzererfahrung ist das A und O und veranlasst den User dazu den „next best click“ auszuführen. Die Planung deiner Webseite ist also unglaublich wichtig.

Bevor du die Webseite programmieren lässt, solltest du festlegen, ob du die Seite zweisprachig haben willst, ob sie einen Shop oder ein responsives Design haben soll und ob sie ein Content Management System haben soll.

Heute gehört allerdings ein responsives Design genau so zum Standard wie ein Content Management System (CMS). Viele deiner Webseitenbesucher werden über ihr Smartphone oder Tablett auf deine Webseite kommen. Daher ist es wichtig, dass du dafür sorgst, dass deine Webseite auch über die mobilen Geräte gut zugänglich ist.

Wenn du dich für ein Content Management System, wie WordPress entscheidest, hast du von jedem beliebigen Ort der Welt Zugang zu deiner Webseite und kannst weitere Inhalte hinzufügen. Hinzu kommt auch, dass ein CMS meistens mit einem Template kommt, das gleich ein responsives Design mitbringt.

Navigation und Content

Ein weiterer Punkt, den du genau überdenken sollst, bevor du deine Webseite in Auftrag gibst, ist die Navigation und der Inhalt. Eine gute Navigation hilft dem User mit nur wenigen Klicks zu den richtigen Informationen zu kommen. In die Hauptnavigation solltest du daher nicht mehr als vier Menüpunkte einplanen.

Rechtlich wichtige Links (wie Impressum, Datenschutzerklärung und Haftungsausschluss) sowie das Kontaktformular können auch im Footer ihren Platz finden, da die User es gewohnt sind, dort nach diesen Informationen zu schauen. Natürlich kannst du in die Hauptnavigation auch noch ein Untermenü einfügen. Aber auch hier gilt: Für eine gute UX ist weniger mehr. Versuche deine Menüpunkte klar zu benennen, so dass beim User keine Frage offen bleibt, wo er welche Informationen findet.

Auch die Inhalte, die auf deine Webseite gestellt werden, sollten gut recherchiert, zielgerichtet und für die Suchmaschinen optimiert sein. Deine Texte sollten klare Aussagen und Handlungsaufforderungen haben (next best click) sowie in einer verständlichen Sprache geschrieben sein.

Besser ist es, wenn in deinem Artikel ein Aspekt wirklich von allen Seiten beleuchtet wird und der User sich nicht durch einen Text voller unnötiger Suchbegriffe wühlen muss. Das sogenannte „Keyword-Stuffing“ solltest du unbedingt vermeiden. Durch das semantische Web haben die Suchmaschinen gelernt, auch immer Suchbegriffe um das Thema des Textes herum zu finden und den Text dafür zu ranken.

Wenn du als Rechtsanwalt zum Beispiel Texte über die neusten Urteile zur Verfügung stellst, kommen in solchen Texten zwangsläufig Begriffe wie „Urteil“ oder „Gesetz“ vor. Beim Schreiben des Textes würde der Autor sich nun vermehrt auf diese Begriffe festlegen und versuchen diese so oft wie möglich zu erwähnen. Da die Suchmaschinen und deren Algorithmen „klüger“ geworden sind, ist dies nicht mehr nötig. Die Suchmaschine erkennt bei einem gut recherchierten Text auch ganz ohne die wiederholte Erwähnung bestimmter Wörter, wofür dieser Text zu ranken ist.

In deinen Texten solltest du auch Bilder einsetzen, um den Content und das Design zu unterstützen.

Du solltest auch beachten, dass du immer wieder neue Inhalte auf deine Webseite stellst. So bleibst du nicht nur für die Suchmaschinen relevant sondern sorgst auch immer wieder für neue Kunden und eine treue Leserschaft.

Webdesign

Sobald du die Fragen nach den Zielen deiner Webseite sowie ihren Inhalten und der Navigation beantwortet hast, erschließt sich das UX-Design für deine User fast von selbst. Denn ein gutes Design unterstützt eine gute UX und unterstützt die Aussage deiner Webseite. Außerdem spiegelt es die Corporate Identity und das Design des Unternehmens wieder.

Zu einem guten Design gehört auch die Verwendung geeigneter Schriften, eine schnelle Ladezeit der Webseite sowie ein ausreichender Kontrast. Sobald das Design steht, sollte sichergestellt sein, dass es auch auf allen Geräten umgesetzt werden kann.

Programmierung

Nach der Erstellung des Webdesigns erfolgt die Programmierung. Diese sollte auf einem möglichst schlanken und fehlerfreien Quellcode beruhen. Wenn du dich für ein Content Management System wie WordPress entschieden hast, kann der Programmierer sich auf die Umsetzung des Designs nach der vorher erstellten UX konzentrieren. Denn hier steht das Grundgerüst bereits, viele Fehler in der Programmierung können ausgeschlossen werden, wenn Code, der bereits geschrieben wurde, wiederverwendet wird.

Daher erfreuen sich die verschiedenen Content Management Systeme großer Beliebtheit. Natürlich gibt es da nicht nur WordPress, auch Jimdo, TYPO3 oder Joomla sind bekannte CMS.

Fertigstellung

Sobald die Programmierung deiner Website abgeschlossen ist, solltest du dich mit deinem CMS vertraut machen. Denn ein CMS ermöglicht es dir, selbst Inhalte in deine Webseite zu stellen. Meistens ist die dafür nötige Einarbeitungszeit gering aber absolut lohnenswert. So kannst du deine Inhalte selber erstellen und pflegen.

Zur Fertigstellung der Webseite gehört auch, dass diese noch einmal intensiv auf allen gängigen Browsern getestet wird. Hier solltest du unbedingt beachten, dass die Webseite auch auf älteren Browsern getestet wird, da nicht jeder User immer über die neuste Technologie verfügt. Oftmals stehen Updates ganz hinten an, so dass sich auch sehr alte Browser auf den Computern befinden.

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Leider ist es bei der Erstellung einer Webseite und dem Hinzufügen von relevanten Inhalten nicht damit getan, dass du für ein gutes UX-Design und eine gute Benutzererfahrung sorgst. Dein Webauftritt muss nun auch bekannt gemacht werden. Denn es hilft dir gar nicht, wenn dein User zwar eine gute User Experience hat, aber deine Webseite gar nicht erst findet. Dies kannst du aber durch eine nachhaltige Suchmaschinenoptimierung (SEO) deiner Inhalte erreichen. Auch die Erstellung immer neuer Inhalte sorgt dafür, dass die Suchmaschinen ihren Roboter öfter vorbei schicken und deine Inhalte in den Suchmaschinen zu finden sind.

Ein gutes Online Marketing unterstützt die Ziele deiner Webseite und findet deine User auch zum Beispiel auf den Social Media Kanälen wie Twitter und Facebook.

Wartung und Support

Auch nachdem deine Webseite online ist, muss sie weiter betreut werden. Um die gute User Experience beizubehalten, solltest du darauf achten, dass regelmäßige Systemupdates durchgeführt werden. Diese stellen sicher, dass die Funktionalität deiner Webseite erhalten bleibt.

Auch Suchmaschinen, und ganz vorne natürlich Google, registrieren, ob ein Webauftritt aktuell ist, Systemupdates eingespielt und Inhalte gepflegt werden. Diese Faktoren fließen auch in das Website Ranking und damit auch in das Ranking der einzelnen Inhalte mit ein.

Fazit

Die Erstellung einer fehlerfreien Website setzt eine gute Planung des Projekts voraus. Denn gut geplant, ist gut programmiert und sorgt in dem Fall auch für eine gute UX. Für jeden Webseitenbetreiber sollte das richtige UX Design und damit die User Experience an erster Stelle stehen.

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Jonathan Torke
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