Die UX-Gesetze untersuchen die Verbindungen zwischen dem UX-Design und den sieben wichtigsten psychologischen Prinzipien, um Webdesignern und Entwicklern eine wertvolle Anleitungen zu geben, Benutzeroberflächen erstellen. Hier findest du sieben wichtige UX-Regeln im Überblick.
Die Gesetze für Konzept und Design stammen im weitesten Sinne aus dem Bereich der Wahrnehmungspsychologie und beschäftigen sich mit der menschlichen Wahrnehmung. Mit Hilfe der Gesetze des UX können sich die Webdesigner selbst überprüfen.
Inhaltsverzeichnis:
1. Gesetz der Ähnlichkeit
Ähnliche Objekte, die die gleiche Größe, Helligkeit, Farbe oder Form haben, werden vom Gehirn als zusammengehörend wahrgenommen. Wenn du auf deiner Webseite also etwas darstellen möchtest, dass zusammen gehört, solltest du dieses Gesetz beachten, dein User wird es dir danken, indem er weiß, dass die Bereiche deiner Webseite zusammengehörig sind.
2. Gesetz der Nähe
Wenn Elemente zusammenstehen, werden diese als zusammengehörig betrachtet. Als Beispiel lassen sich gut die Absätze in einer Tageszeitung anführen. Der Nutzer liest automatisch den Text, der untereinander steht, und springt nicht in die nächste Spalte, die durch eine Lücke von der anderen Spalte getrennt ist.
3. Gesetz der guten Gestalt
Wir Menschen sind so konzipiert, dass wir uns klare Formen besser merken können. Dieses Gesetz ist auch in der Logogestaltung unglaublich wichtig. Denn nur so kann dein Logo wiedererkannt werden und hebt sich von all den anderen Logos ab.
Komplexe Formen und auch verschwommene Formen stehen im Hintergrund. Wenn einzelne Elemente hervorgehoben werden sollen, kann man sie verstärken, indem man weniger wichtige Elemente verschwommen darstellt.
4. Das Gesetz der Geschlossenheit
Das menschliche Gehirn ergänzt in bestimmten Situationen Linien und Formen, obwohl gar keine da sind. Wer von diesem Gesetz weiß, kann dies natürlich beim User forcieren. Denn unser Gehirn versucht immer einzelne Dinge zu ordnen und zueinander in Beziehung zu setzen.
5. Gesetz der guten Fortsetzung
Beim Gesetz der Fortsetzung folgt der Betrachter dem ihm vertrautesten und damit für ihn einfachsten Weg. Sieht der User ein Kreuz, bei dem jede Achse eine andere Farbe hat, ergänzt er im Kopf automatisch die nächste Farbe und natürlich auch das nächste Kreuz.
6. Gesetz der Symmetrie
Auch die Symmetrie ist ein wichtiges Gesetz im Webdesign. Dabei werden symetrisch angeordnete Elemente als zusammengehörige Elemente angesehen. Das Gesetz hilft klare Abgrenzungen und damit Strukturen zu schaffen und so eine Ordnung und Übersicht auf die Webseite zu bringen.
7. Gesetz der Erfahrung
Aufgrund der Erfahrung, die wir im Laufe unseres Lebens machen, gleicht unser Gehirn immer das, was wir bereits kennen, mit dem, was wir gerade sehen, ab. Wenn möglich ergänzt unser Gehirn fehlende Details.
Fazit
Diese Gesetze zur Gestaltung sollten zum Handwerkszeug eines guten Webdesigners gehören. Sie sind einfach umzusetzen und unterstützen eine gute Usability. Wenn du dich an die Gesetze hältst, wirst du deine User länger auf der Webseite halten und für eine gute UX sorgen.
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