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Produktfotografie: Darum sind verkaufsstarke Fotos im E-Commerce so wichtig

Wenn du dich an deinen letzten Online-Einkauf erinnerst, was kommt dir dabei sofort in den Sinn? Der Shop in dem du es gekauft hast? Die Eigenschaften und Daten der Ware? Oder ein Bild des Produkts, das dein Interesse geweckt hat? Produktfotos sind einer der wichtigsten Verkaufsfaktoren im E-Commerce. Durch sie stechen Produkte aus der großen Masse heraus und machen aus einem Interessenten einen Kunden. Hier verraten wir dir, worauf es bei der Produktfotografie für Amazon, Online-Shops oder andere Marktplätze ankommt.

Verkaufsstarke Produktfotos: Was macht gute Bilder aus?

Produkte im E-Commerce können vor dem Kauf nicht berührt und getestet werden. Dieser haptische Mangel muss durch gute Produktfotos ausgeglichen werden. Sie müssen das Produkt im rechten Licht darstellen und den Kunden einen umfassenden Eindruck über das Produkt verleihen. Er muss durch die Bilder (und im nächsten Schritt durch die Produktbeschreibung und andere Faktoren) einen Kauf in Erwägung ziehen und letztlich davon überzeugt werden.

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Gute Produktfotos…

  • zeigen nicht nur das reine Produkt, sondern auch dessen Anwendung und Besonderheiten.
  • sorgen dafür, dass das Produkt aus der Masse an Konkurrenz hervorsticht.
  • sind technisch einwandfrei und hochwertig fotografiert.
  • erfüllen die Richtlinien der Shops und Marktplätze.

Der Ablauf: So entstehen perfekte Produktfotos

Ob Profiproduktfotograf oder Hobby-Fotograf – der Entstehungsprozess von guten und verkaufsstarken Produktfotos ist grundsätzlich derselbe.

  • Die Planung:

Vor dem Shooting steht die Planung. Nur wer sich im Vorfeld Gedanken macht, wie das Produkt perfekt in Szene gesetzt werden kann, wird am Ende zufriedenstellende Ergebnisse erzielen. Zur Planung gehört die Überlegung, wo das Shooting stattfinden soll (Outdoor, Indoor, Lichtzelt, etc.), aus welchen Perspektiven das Produkt gezeigt werden sollte, welche Details betont werden müssen. Dabei ist es hilfreich sich zu überlegen, wie man selbst das Produkt im Laden begutachten würde.

  • Die Technik und Umsetzung

Ein Produktfoto muss komplett scharf und gut ausgeleuchtet – hierfür ist, neben den Fähigkeiten des Fotografen, die eingesetzte Kamera- und Lichttechnik entscheidend. Mit einer kleinen Blende gehst du sicher, dass das Produkt von vorn bis hinten scharf abgebildet ist. Ein sogenanntes Lichtzelt (das sich für den kleinen Geldbeutel auch selbst bauen lässt) mit entsprechenden Lampen sorgt dafür, dass keine störenden Schatten auf das Produkt fallen.

  • Die Bearbeitung

Auch professionelle Fotografen kommen bei der Produktfotografie in aller Regel nicht um eine anschließende Bearbeitung der Bilder rum. Da gilt es kleine Staubkörner zu entfernen, den Weißabgleich anzupassen oder dezente Schatten oder Spiegelungen unter dem Objekt zu platzieren und so das gewisse Etwas aus dem Bild herauszuholen. Anwendungsbilder können mit dem nötigen Know-how ebenfalls am Computer erstellt werden, indem das Produkt beispielsweise in Stockfotos eingefügt wird.

Wichtig ist, die Produktfoto-Richtlinien der Marktplätze zu beachten. Bei Amazon sind diese beispielweise sehr detailliert und sollten unbedingt eingehalten werden.

Selber fotografieren vs. Profi-Produktfotografen

Die Bedeutung von guten Produktbildern kann kaum zu hoch eingeschätzt werden, schließlich geht der erste Blick der potentiellen Kunden meist zuerst dorthin. Doch qualitative Produktfotos sind nicht einfach nebenbei geknipst. Der Fotograf muss seine Kamera genau kennen, wissen welche Einstellungen sich wie auf das Bild auswirken und auch die Zeit für die anschließende Nachbearbeitung haben – der Aufwand ist folglich nicht zu unterschätzen.

Meist bietet es sich daher für Händler an, das Erstellen von Produktfotos in professionelle Hände zu geben. So bleibt für den Händler mehr Zeit für das Tagesgeschäft, während die Bilder fristgerecht vom Profi erstellt werden.

Fazit: Gute Produktfotos sind nicht einfach – aber enorm wichtig

Produktbeschreibungen können noch so gut sein, wenn die Produktfotos den Nutzer nicht überzeugen, haben es E-Commerce-Händler schwer. Produktfotos wecken Interesse und überzeugen den Nutzer letztlich vom Kauf und sind somit enorm wichtig für die Conversion Rate eines Angebots. Für geübte und erfahrene Hobbyfotografen sind verkaufsstarke Produktbilder bestimmt möglich, wenn auch mit einem großen Aufwand versehen. Andere Händler sollten sich hingegen lieber an Profis wenden und können so sicher sein, perfekte Produktfotos zu erhalten, die ihre Interessenten zu Kunden machen.

Über den Autor:

Christoph-Moritz Reich ist einer von zwei Geschäftsführern der Namox GmbH. Er hat selbst bereits einige Marken erfolgreich bei Amazon platziert und kann auf langjährige Erfahrung auf dem Marktplatz zurückblicken. Die Amazon Agentur Namox® übernimmt die vollständige Betreuung der Amazon Angebote ihrer Kunden. Die Leistungen reichen dabei von Listing-Optimierungen über PPC-Kampagnen bis zu Produkt-Shootings. Auch die internationale Expansion auf weitere Amazon-Marktplätze wird von Namox® übernommen.

Bildquelle Titelbild:

  • Africa Studio/shutterstock.com

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