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Neuanfang

Sonnenaufgang im Herbst
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Ich richte meinen Blick nun noch forcierter auf meine Schattenaspekte. Alles was ich liebe, bin ich bereit zu verlieren. Dazu habe ich Entscheidungen getroffen, die ganz gezielt meine Ängste in meine Realität manifestieren mögen.

Und ich gehe diesen Weg, schaue mir an, was mir meine Schattenseiten zeigen. Dadurch werde ich zunehmend bewusst und erkennen, was ich wirklich bin, und wie tief und weit es in mir sein mag – ich vermute unendlich. So werde ich erkennen, dass wahre Liebe in mir wohnt, schon immer. Und alles, was ich bin und sein werde, existiert bereits jetzt in mir in allen unendlichen Ausführungen.

Das Glück ist in uns bereits jetzt! Nun, wenn es bereits in mir wohnt – ich es bin – wie gelangt dieses als Manifestation in meine äußere Realität? – Durch die bewusste Wahl, sich seinen Schattenseiten zuzuwenden. Das Gesetz der Polarität. Erkennen wir dies, können wir Resonanzen effizienter steuern.

Grundlegende Gesetze dieses Universums:

1. Gesetz des Anfangs: in jedem Anfang steckt ein Zauber. Glaube, dass es möglich ist, dann wird es geschehen. Und es ist geschehen, jetzt. Denn alle Möglichkeiten existieren bereits. Übe Mitgefühl für dich und andere aufzubringen und verstehe die Wichtigkeit, Freude zu empfinden und sie mit deinem Umfeld zu teilen. Arbeite daran, deinen Zweifeln keinen Raum mehr zu geben, stattdessen Instinkte – den ersten, den göttlichen Gedanken – Raum für das Gefühl zu schenken. So fühlen wir, dass es etwas gibt, das auf nicht begreiflicher Ebene existiert, das größer ist als der Gedanke. Denn es gibt nichts zu verstehen. Es geht darum, allen möglichen Optionen mit Gefühlen sich bewusst zu widmen. Auf diese Weise verliert das Ego große Anteile.

2. Gesetz der Polarität: lasst uns erkennen, dass es immer zwei Seiten der Medaille gibt. Wende ich mich nur den vermeintlichen positiven Vorstellungen hin, wende ich mich vom Dunklen ab. So wird es geschehen, dass wir Leid immer wieder erfahren. Denn, wenn ich mich von etwas ablenke oder trenne, wird es Leid anziehen. Das ist die Dichotomie: durch die Trennung – durch das Leid – erfahre ich erst, dass ich mit allem Verbunden bin. Es geht nicht darum, sich stets für das vermeintlich Schöne zu entscheiden. Akzeptieren wir, dass die Dunkelheit der größte Lehrmeister ist, den wir haben, lernen wir mit unseren Ängsten umzugehen. Unser Ego-Verstand hat so viel Anteile darin, es ist so mächtig.

Liebe besänftigt, Liebe mildert, Liebe heilt alle Wunden. Es ist nicht die Zeit, die Wunden heilt. Die Zeit wird vom Verstand benutzt und sich stattdessen vom Heilungsprozess abzulenken, um sich mit anderen, fortzugsweise neuen, Dingen zu identifizieren. Nach einer gewissen Zeit ist so viel Neues an Identität über die Trauer und Schmerz gelegt; das Ego denkt nur, geheilt zu sein. Es redet sich dies einfach ein. Denn jeder wahre Heilungsprozess dient dem Erkennen des wahren Seins. Und darin liegt der Tod des Ego-Verstandes. Das ist der Grund, warum wir sagen, Zeit heilt alle Wunden. Das Ego nutzt diese Aussage als Affirmation! Und sie funktioniert bestens. Ich sage das, weil ich das ganz bewusst so erfahre und intensiv spüre, dass es wahr ist – Es ist die Liebe, sie heilt alles. Immer! Und immer jetzt!

3. Gesetz der Resonanz: erkenne ich meine Ängste und die damit verbundenen Schattenaspekte, gelingt es mir durch positive Glaubenssätze, mich gezielt und ganz bewusst neu auszurichten. In jedem Augenblick manifestiert sich meine innere Wahrheit über mich selbst in meine äußere Realität. Wenn ich nicht bereit bin, das Gesetz der Polarität in meine Entwicklung zu integrieren, so wird das Gesetz der Resonanz weiterhin bestens funktionieren, jedoch unbewusst und somit mit leidvollen Manifestationen.

Ich habe beschlossen, einen Neuanfang zu wagen. Und das Gesetz des Anfangs bezeugt, dass dieser Weg wahr ist. Instinktiv zieht es mich in diese Richtung, ohnehin schon mein ganzes Leben lang, und mein Selbstvertrauen und das göttliche Gefühl, dass ich einzigartig und wunderbar bin, hält mich auf Kurs.

Mit der bewussten Wahl, von allem mich loszulassen, glaubt mir – sogar von jenen, die ich so sehr liebe, bin ich bereit loszulassen – ja, von so viel anderen Vorstellungen, woran ich so fest angehaftet bin, ziehe ich ganz bewusst meine Ängste – meine Schatten – in das Licht. So werde ich alles erfahren können, was ich anstrebe, sein zu wollen, weil ich erkennen werde alles bereits in mir zu sein; und somit alles nach außen in meine Realität manifestieren kann.

Für diejenigen, die es nicht erkennen, sind dies nur leere Worte. Für mich ist es die höchste Wahrheit.

Es sind diese Zeiten, es geschehen Wunder! Und das größte Wunder ist das, dass du es bist – jeder Einzelne von uns -, der in Verbindung zu allem ist und alles aus Liebe existiert, jetzt und immerfort.

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Jonathan Torke
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