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Karriere im Mediendesign: Die Wege zum Ein- und Aufstieg

Mediendesign ist ein Berufsfeld, das immer beliebter – und gefragter – wird. Es bezeichnet die Gestaltung von Medien, also allem, was uns visuell dargeboten wird. Dabei kann es sich um Bilder, Videos, Animationen oder auch ganze Webseiten und Apps handeln. Genau diese Vielfältigkeit macht Mediendesign zu einem spannenden und abwechslungsreichen Berufsfeld. Da die Digitalisierung und unser schnelllebiger Alltag unsere Aufmerksamkeit immer mehr in Anspruch nimmt, nimmt auch die Relevanz der Medien immer mehr zu. Aber wie wird man zum Mediendesigner und wie wird ein Karrierewunsch zu einem konkreten Plan?

Viele Wege führen zum Ziel

Es gibt nicht immer die eine wahre Antwort. Das trifft auch auf eine Karriere im mediendesign zu. Während vor 20 Jahren noch klare Regeln galten, sind wir heute viel flexibler was den Berufsweg anbelangt.

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Studium

Wer es ganz klassisch haben möchte und die notwendigen Qualifikationen (Abitur) mit sich bringt, der findet viele Universitäten, die ein Studium in Mediendesign anbieten. Ein großer Vorteil dabei ist das Umfeld: Zum einen hat man Professoren, auf die man zugehen kann und zum anderen bildet man viele Freundschaften und Kontakte mit Kommilitonen über die gesamte Studienzeit hinweg. Wie bei vielen Studiengängen steht auch bei einem Mediendesign-Studium die Theorie im Vordergrund. Arbeitserfahrung kann in Praktika und nach dem Abschluss gewonnen werden.

Duales Studium

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Anders hingegen sieht es bei der etwas neueren Art des Studiums aus: Duale Studiengänge bilden eine elegante Brücke zwischen einer Ausbildung und einem klassischen Studium. Was man im Hörsaal lernt, kann direkt auf der Arbeit in die Praxis umgesetzt werden. Zusätzlich verdient man bereits während des Studiums festes Gehalt und die meisten Studenten finden sich nach ihrem Abschluss direkt in einer festen Stelle wieder. In vielen Fällen übernimmt der Arbeitgeber auch die Studiengebühren, sodass man sich selten als mittelloser Student vorkommen muss. Ein weiterer Vorteil ist, dass man für ein duales Studium im Mediendesign kein Abitur benötigt.

Fachabitur oder eine fachgebundene Hochschulreife sind in der Regel genug. Auch mit einer abgeschlossenen Ausbildung, einem Meisterbrief oder ähnlichen Qualifikationen ist ein duales Studium möglich. Ein Beispiel, wie die Zulassungsvoraussetzungen aussehen können, bietet die iubh.

Ausbildung

Natürlich gibt es auch Ausbildungsgänge wie die Ausbildung zum Mediengestalter, die einen Einstieg in die Welt des Mediendesigns ermöglichen. Hierbei wird nur die mittlere Reife benötigt und man ist – wie auch beim dualen Studium – bereits von Anfang an mitten im Geschehen und sieht die Theorie in der Praxis angewandt. Außerdem bildet sie wiederum den Grundstein für eine Weiterbildung in Form eines Studiums – in Vollzeit oder Teilzeit. Mittlerweile gibt es auch viele Universitäten und Hochschulen, die ein Studium neben dem Beruf ermöglichen.

Umsatteln

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Besser spät als nie, sagt man. Wer seine Berufung zum Mediendesign nicht direkt nach der Schule sondern erst mitten im Berufsleben erkennt, steckt heutzutage nicht mehr fest. Durch besagte Fernstudiengänge kann man auch neben dem Beruf seine Träume verwirklichen und neue Wege einschlagen. Dabei sollte jeder bedenken, dass ein berufsbegleitendes Studium viel Energie kostet und nicht kurzum abgelegt wird. Die Fernhochschulen bieten allesamt flexible Modelle an, die sich an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Dennoch sollte man solche Pläne mit seinem Arbeitgeber besprechen und ihn idealerweise für Unterstützung mit an Bord nehmen.

Was wird gelernt?

Mediendesign ist ein breites Feld, zu dem viele unterschiedliche Themen gehören. Auch wenn wir bei Medien oft gedanklich direkt zu Videos und Bildern springen, beinhaltet das Fachgebiet sowohl analoge als auch digitale Medien. Man befasst sich nicht nur damit, Inhalte visuell darzustellen, sondern hat auch ein fundiertes Verständnis für die Wirkung von Medien ihre Optimierung. Insbesondere ein Studium enthält viele theoretische Aspekte zu der Funktion und Wirkung von Medien auf den Menschen. Ein wichtiges Schlagwort, das in unserer Zeit der Digitalisierung besonders relevant ist, ist die User Experience, also wie ein Nutzer von Medien diese wahrnimmt und wie man seine Erfahrung – zum Beispiel auf einer Webseite oder in einer App – verbessern kann. So ist man aktiver Bestandteil des Marketing- und Vertriebsteams und eine Wichtige Schnittstelle zwischen der Firma und dem Kunden.

Die Karriereleiter

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Auch für den Aufstieg im Mediendesign gibt es keine fest gepflasterten Wege. Das Können ist und bleibt das wichtigste. Gemischt mit einer guten Portion Durchsetzungsfähigkeit und einem gesunden Wissensdurst kommt man ohne größere Probleme an das gewünschte Ziel. Eben dieses zu kennen ist ein extrem wichtiger Schritt. So kann man vom Gestalter natürlich zum Marketingleiter oder höher aufsteigen, muss sich aber damit auseinandersetzen, ob man die Praxis für die Führung aufgeben möchte. Wichtige Hilfsmittel für einen schnellen und erfolgreichen Aufstieg sind natürlich stets Weiterbildungen – sei es über Online Kurse, Fernstudium oder dem eigenen Anlesen – für Themen sowohl im Bereich Mediendesign als auch betriebswirtschaftliche Grundlagen.

Auch Workshops können helfen, wichtige Soft Skills wie Durchsetzungsvermögen und Konfliktfähigkeit weiter auszubauen. Schließlich wird man mit jedem Schritt auf der Karriereleiter mit neuen Herausforderungen und Vorgesetzten konfrontiert. Gleichzeitig gilt es aber auch, in der Materie zu bleiben und neue Trends und vor allen Dingen Technologien zu verfolgen und verstehen.

Fazit

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Viele Wege führen zu einer Karriere im Mediendesign und die Leiter führt nicht immer gerade nach oben. Wir leben in einer Welt, in der wir unseren eigenen Weg flexibel gestalten können. Der Weg passt sich an uns an und nicht mehr wir uns an ihn. Ob nach der mittleren Reife, dem Fachabitur, dem Abitur oder per Quereinstieg: Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Der Bedarf für Mediendesigner ist groß und wird aller Voraussicht nach in den nächsten Jahren alles andere als sinken. Es handelt sich um einen spannenden Beruf mit vielen Anwendungsgebieten, der sich immer weiter wandelt. Genau das macht Mediendesign zu einem interessanten Berufsfeld.

Bildquelle Titelbild:

  • everything possible/shutterstock.com

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