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Influencer Marketing: Wie Unternehmen heute Kunden gewinnen

Wer sich in diesem Jahr auch nur ein bisschen mit Marketing beschäftigt hat, wird an dem Stichwort „Influencer Marketing“ nicht vorbeigekommen sein. Dieses Marketing-Segment ist wichtiger denn je und kann bestimmten Branchen bei der Erschließung beachtlicher Kundenkreise helfen. Dieser Artikel zeigt, wie das funktioniert.

Welche Branchen können von Influencer Marketing profitieren?

Gleich vorweg: Influencer Marketing eignet sich nicht für jede Branche. Traditionelle Branchen werden nur wenig von dieser Marketingtechnik profitieren können. Es sind vor allem solche Branchen, die ein junges Publikum ansprechen können, für die Influencer Marketing interessant bis unverzichtbar ist. Eine breite Masse von Konsumenten wird allerdings mit den Influencern nie in Berührung kommen – folglich bleibt für sie diese Form des Marketings unsichtbar. Ein Beispiel: Das Online Casino Deutschland, welches die junge Generation als Kunden gewinnen möchte, kann auf Influencer Marketing setzen. Unternehmen, die nicht oder nur am Rande digital in Erscheinung treten, werden mit dieser Technik wenig Erfolg haben und vermutlich mehr Kosten als handfeste Resultate erzielen.

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Influencer Marketing lebt davon, dass die potentiellen Konsumenten eine authentische Erfahrung gezeigt bekommen. Das heißt, dass das Produkt eine solche Demonstration auch zulassen muss. Das ist nicht mit allen Produkten und Dienstleistungen möglich – aber mit den meisten. Voraussetzung ist natürlich, dass das Produkt für eine junge Zielgruppe überhaupt ansprechend ist. Influencer-Marketing für Thrombose-Strümpfe wird wohl eher nicht funktionieren – oder zumindest noch nicht.

Wie funktioniert Influencer Marketing?

Influencer Marketing funktioniert immer gleich: Ein Marketer sucht auf einer bekannten Online-Plattform nach einer Persönlichkeit mit einem möglichst großen Publikum, also einer großen „audience“ oder vielen Followern. Diese Person wird angesprochen und gebeten, ein Produkt auf ihrem Kanal vorzustellen. In der Regel müssen diese Vorstellungen dann ob der Richtlinien der Plattform auch als Werbung gekennzeichnet werden. Das macht aber nichts, denn Influencer Marketing ist mittlerweile weit verbreitet und funktioniert auch dann, wenn es explizit als Werbung gekennzeichnet ist. Voraussetzung ist dann, dass der Influencer das Produkt möglichst authentisch vorführt.

Am besten ist es natürlich, wenn er das Produkt selbst nutzt oder nutzen will – es kann sich also lohnen, ganz bestimmte Personen aus ganz bestimmten Szenen anzusprechen. Das Netzwerk Instagram verfügt beispielsweise über eine große Community an Beauty-Influencern. Menschen testen hier die neuesten Kosmetik-Produkte vor der Kamera und zeigen ihren Followern alle Vorteile neuer Produkte. Diese nehmen den Ratschlag bereitwillig an und vertrauen der Person, der sie womöglich schon seit Jahren folgen und deren Botschaften sie teils täglich empfangen. Eine solche Werbebotschaft ist ein vielfaches wirksamer als „passives“ Schalten von Werbung – selbst, wenn die Influencer nicht immer genau so werben, wie sich das Unternehmen das vorgestellt hat.

Der Erfolg spricht für die Methode – und sie wird in Zukunft noch eine weitaus größere Rolle in den sozialen Netzwerken spielen als jetzt schon.

Bildquelle Titelbild:

  • Rawpixel.com/shutterstock.com

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