User, die von den Suchmaschinen oder über die sozialen Medien auf eine Webseite gelangen, entscheiden innerhalb weniger Sekunden, ob sie auf der Webseite bleiben oder nicht. Als Webdesigner sollte man natürlich alles daran setzen, dass das Design die Webseite unterstützt und die User auf ihrem Weg zu den gewünschten Informationen leitet. Aus diesem Grund schon ist es unerlässlich sich mit der User Experience, oder auch UX genannt, auseinanderzusetzen.
Hier sind sechs UX Grundlektionen, die jeder Webdesigner beherrschen sollte:
Inhaltsverzeichnis:
6 UX-Grundlektionen
Sechs UX-Grundlektionen
1. Erschaffe keine Probleme für deine User
Wenn der User auf einer Webseite ankommt, sollte er immer wissen, wo er sich befindet. Du musst davon ausgehen, dass der User nicht unbedingt auf deiner Startseite landet. Wahrscheinlicher ist, dass er auf einer Unterseite deiner Webseite landet, da er diese über die Suchmaschinen gefunden hat. Wenn der User sich nicht orientieren kann und nicht weiß, worum es auf der Webseite geht, wird er schnell den „zurück Button“ klicken und sich eine neue Webseite suchen. Sogenannte Breadcrumbs, ein gut strukturiertes Menü sowie Untermenü und eine gut durchdachte Sidebar helfen, den User zu leiten.
2. Der Mensch steht an erster Stelle
Als Webdesigner sprüht man immer wieder vor neuen Ideen, möchte Designwünsche seiner Kunden innovativ umsetzen und verliert dabei nur allzu schnell das UX-Design aus den Augen. Wenn du als Webdesigner das Design erstellst, solltest du immer daran denken, ob deine User dieses Design auch bedienen können. Leider bringt es gar nichts, wenn dein User auf der Webseite mit einer raffinierten Animation empfangen wird und nicht weiß, wo er die gewünschten Informationen findet.
3. Einfache Interaktionen
Biete einem User, der vielleicht auf deiner Webseite einen Artikel liest oder sich über deine Produkte informiert, immer einen „next best click“. Das UX-Design soll den User durch die Webseite führen und ihm indirekt sagen, welcher Klick ihm als nächstes weiterhilft.
4. Kommunizieren, nicht verwirren
UX-Design kommuniziert auf die ein oder andere Art mit dem Nutzer. Passen die gewählten Farben nicht zu der Erfahrung, die der User mit dem Produkt hat, wird er sich verwirrt zurückziehen. So denkt man zum Beispiel bei einer Webseite, die von Computern handelt, nicht unbedingt an ein Regenbogendesign. So eine Farbwahl könnte den User verwirren und ihn dazu veranlassen, die Webseite schnell zu verlassen.
5. Zähme die Technologie
Auch die Technologie für die Webseite sollte so einfach wie möglich gehalten sein und auf allen Endgeräten funktionieren. Wichtig ist, dass die Webseite auch für eine gute UX sorgt, wenn die Nutzer nicht über die neuste Technologie verfügen.
So sollte eine Webseite immer so designed sein, dass auch Computer, Tabletts oder Smartphones, die schon ein paar Jahre auf dem Markt sind, noch ohne weiteres auf die Webseite zugreifen können und diese richtig dargestellt wird.
6. Finde Platz zum Nachdenken
Wenn du eine neue Webseite erstellst, solltest du auch immer „Raum lassen“. Sobald ein neuer User auf deine Webseite kommt, sollte er nicht sofort mit allen möglichen oder unmöglichen Dingen überfrachtet werden. Wenn überall Banner blinken und Pop-ups aufkommen, fühlt der User sich schnell überfordert und verlässt die Webseite wieder.
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