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Design-Ideen am Beispiel der iGaming Branche in Deutschland

In unserer schnelllebigen Zeit zählt, was ins Auge fällt und schnell erfassbar ist. Darum wird das Internet zunehmend visueller, Blogeinträge werden mit ästhetischen Fotos untermalt und Fachartikel mit anschaulichen Grafiken gepusht. Wir schauen uns an, wie die besten Online Casinos in Deutschland visuell ihre Marken prägen, was sie optisch vereint und wo sie eigene Akzente setzen. Das soll uns als Beispiel und Inspiration für unsere eigene Arbeit dienen.

Gemeinsamkeiten im Design: So präsentieren sich Casino-Marken

Allein der Blick auf die Marken-Logos hilft weiter: Hier werden deutlich die Gemeinsamkeiten im Design sichtbar, die die Außenwirkung der Casino-Branche prägen. Denn so wie das Cover eines Thrillers auf dem ersten Blick als solcher erkennbar und deutlich von einem Liebesroman unterscheidbar ist, so besitzen auch die meisten Casino-Logos einen gewissen einheitlichen Charakter. Wer auf der Vergleichsseite von Casinoorbit Deutschland nachsieht, der erkennt sofort den Trend: Schwarze Hintergründe scheinen in der Spielbankbranche en vogue zu sein, wahrscheinlich deshalb, um einen möglichst glamourösen Eindruck zu erzielen.

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Bevorzugt werden rote, orange und gelbe Beschriftungen, nicht nur, weil sie auf dem dunklen Grund besonders leuchten, sondern auch, weil sie an einen edlen roten Teppich und Kristallleuchter erinnern. Das virtuelle Casino nähert sich gern optisch der lokalen Spielbank an und erinnert an das altmodische, aber elegante Image. Die Zielgruppe wird dabei sozusagen ins Herz getroffen und weiß schon, ohne zu lesen, worum es geht.

Was lernen wir daraus?

Diese Vorgehensweise lässt sich im Grunde auf alle anderen Bereiche übertragen, die visuell mit Logos und kleinen Bildchen um Aufmerksamkeit buhlen. Wer einen Fashion-Blog betreibt, schaut sich am besten die Markenzeichen der Mitbewerber an, so lange, bis ein Gefühl dafür entsteht, wie das Design in etwa auszusehen hat. Jemand, der E-Books herausgibt, sollte die Titelbilder der direkten Konkurrenz im Auge behalten und sich ihnen so weit angleichen, dass das anvisierte Publikum sofort alarmiert ist. Etwas ganz Neues auszuprobieren, lässt die Zielgruppe meistens ratlos zurück und im schlimmsten Fall greift sie dann zu einem anderen Produkt oder klickt einen konkurrierenden Link.

Der Wiedererkennungswert ist also die sprichwörtliche halbe Miete, und daran lohnt es sich, zu arbeiten. Um nicht einfach die anderen zu kopieren, ist an dieser Stelle allerdings viel Einfühlungsvermögen nötig: Es gilt, den Charakter der Logos zu erspüren und diesen nachzuahmen und nicht einfach dasselbe zu machen wie die Mitbewerber. Ansonsten käme auch schnell das verletzte Urheberrecht ins Spiel, das ziemlich teuer werden kann.

everything possible/shutterstock.com

So heben sich die besten Online-Casinos in Deutschland voneinander ab

Einige digitale Spielbanken pochen allerdings schon auf dem ersten Blick auf ihren besonderen Charakter. Ganz Mutige wählen ein leuchtendes Grün oder strahlendes Blau als Hintergrundfarbe aus und fallen so aus dem allgemeinen Muster. Allerdings riskieren sie dabei, dass ihr Logo nicht sofort als Casino-Marke wahrgenommen wird. Meistens wird dieser Minuspunkt durch einen eindeutigen Namen oder eine kleine Grafik wieder wettgemacht, sodass der User sich immer noch gut orientieren kann. Eine kleine, schlicht dargestellte Slot Machine, die ein bisschen aussieht wie ein Gewinner, der seine Arme hochreißt, gehört zu den Bildern, die ins Auge fallen.

Wenn ein Logo visuell überhaupt keine Hinweise auf die Spiele-Branche enthält, dann ist immerhin das Wörtchen „Casino“ mit ausgedruckt. Ganz ohne Hinweise, um was es sich genau beim jeweiligen Label handelt, bleibt kaum ein Anbieter – obwohl auf einem Logobildchen doch sehr wenig Platz vorhanden ist.

Und was ist das Fazit?

Wenn der Wiederkennungswert beim Zielpublikum die halbe Miete ist, dann ist das Alleinstellungsmerkmal die andere Hälfte. Wenn ein Logo nur so aussieht wie alle anderen und überhaupt nicht hervorsticht, wird es schnell übersehen, geht also sozusagen in der Masse unter. An dieser Stelle ist eine gute Portion Kreativität gefragt, denn es ist gar nicht so leicht, anders zu sein als alle anderen, ohne den vorgegebenen Rahmen zu sprengen. Wichtig ist, sich erst einmal Gedanken zu machen, was den eigenen Blog / das eigene Produkt von der Konkurrenz abhebt. Lässt sich das bildlich oder in einem kurzen Wort darstellen?

Natürlich kann auch ein professioneller Logo-Designer an dieser Stelle weiterhelfen, aber die meisten Anwender entscheiden sich eher dazu, eine App zur Hilfe zu nehmen. So lassen sich mit der Basis-Version von Canva sehr ansprechende Grafiken, Logos, Instagram-Beiträge und Flyer erstellen, ohne dass dafür eine Gebühr fällig wird. Die Premium-Version ist allerdings auch nicht besonders teuer für alle, die auf den Geschmack gekommen sind.

Bildquelle Titelbild:

  • Rawpixel.com/shutterstock.com

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