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WordPress für Entwickler

Buchtipp: WordPress Plugins und Themes entwickeln

Spielst Du mit dem Gedanken endlich mal ein eigenes Plugin oder Theme für WordPress zu erstellen? Dann klick jetzt nicht weg! Wahrscheinlich kennst du schon einige der Tutorials, welche Du im Netz zu diesem Thema finden kannst. Vielleicht hast schon einige kleine Snippets oder Scripte ausprobiert oder sogar in die Dokumentation von WordPress selbst geschaut. Doch trotz der Vielzahl von Einstiegshilfen vermisst man schon bald eine strukturierte Einführung in die Programmierung mit WordPress, welche die vielen Facetten und Funktionen ausführlich erläutert.

Erst mit fundierten Grundkenntnissen aus allen Bereichen des Systems kann man tatsächlich die gesamte Power dahinter ausschöpfen. Das neu erschienene Buch „WordPress für Entwickler“ von David Remer schickt sich an, genau dies zu liefern: Eine umfassende Einführung in die Entwicklung mit WordPress.

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Das Buch

Auf mehr als 300 Seiten wirst Du hier in die verschiedenen Konzepte der WordPress-Entwicklung eingeführt. Grundkenntnisse in der Verwendung von WordPress und auch in PHP solltest Du dabei allerdings schon mitbringen. So heißt es gleich in der Einleitung:

Vorausgesetzt wird, dass Sie sich schon ein wenig in PHP, HTML und Javascript auskennen und eventuell auch schon die eine oder andere Webseite selbst entwickelt haben. Darüber hinaus sollten Sie auch selbst schon einmal als Anwender Erfahrungen mit WordPress gemacht haben.

Nach der Einführung und einigen grundlegenden Tipps wirst Du zunächst mit den grundlegenden Konzepten von WordPress vertraut gemacht. Relativ schnell entwickelst Du schon Deines ersten Plugin, welches einen kleinen Shortcode enthält.

Im Rahmen dieses Plugins lernst Du dann auch, wie man Stylesheets und Javascripte einbinden kann. Mit diesem ersten kleinen Erfolgserlebnis geht es weiter und Du erfährst, wie Du ein Widget für die Sidebar entwickelst. Damit kannst Du schon einige Ideen als Plugin umsetzen und es stellt sich die Frage, wie eigentlich ein Theme funktioniert. In einem ausführlichen Kapitel werden deshalb die einzelnen Template-Dateien eines Themes und einige themespezifische Funktionen näher erläutert.

Frontend-Konzepte und zahlreiche Beispielcodes

Daran anschließend widmet sich der Autor allen Fragen rund um das Frontend. Hier werden Dir Konzepte wie der WordPress Loop, Taxonomien, benutzerdefinierte Felder, Post Typen, Menüs und ähnliches anhand zahlreicher Beispielcodes und kleiner Plugins erläutert. Ab jetzt bist Du schon in der Lage relativ komplexe und umfangreiche Plugins, sowie Themes zu programmieren, mit deren Hilfe sich das Aussehen und die Funktionalität von WordPress grundlegend ändern lassen.

„WordPress für Entwickler“ von David Remer: Hier werden Konzepte wie benutzerdefinierte Felder, Post Typen, Menüs und ähnliches erläutert.

Deshalb macht sich der Autor nun daran, Dich in die Möglichkeiten einzuführen, wie man das eigene Plugin so erweitert, dass Administratoren Einstellungen daran vornehmen können. Das heißt, es wird erläutert, wie man Einstellungen abspeichern kann und wie man die Administrationsoberfläche um eigene Seiten und Funktionen erweitert. Damit einher geht natürlich eine ausführliche Besprechung der Benutzerverwaltung, welche WordPress zur Verfügung stellt, sowie das Rollen- und Fähigkeitenprinzip, auf welchem diese Verwaltung aufbaut.

Am Ende kannst Du auch dieses Verwaltungssystem erweitern, um es an die Ansprüche Deines eigenen Plugins oder Themes anzupassen. So kannst Du neue Rollen erstellen, oder aber auch die Rechte bestimmter Rollen erweitern oder begrenzen. Auch das Nonce-Konzept, welches WordPress für den Admin verwendet, wird erläutert, um die Applikation gegen CSRF-Attacken abzusichern.

Themes entwickeln

Gerade wenn Du ein Theme entwickeln möchtest, dürfte Dich der Abschnitt über den Customizer interessieren. Mit diesem hat der Administrator die Möglichkeit, das Aussehen eines Themes anzupassen. Seit einiger Zeit akzeptiert das WordPress Repository nur noch Themes, welche Anpassungen über diese offizielle Schnittstelle vornehmen. In diesem Abschnitt lernst Du, wie Du Dein Theme entsprechend erweitern musst, damit Layouteinstellungen im Customizer vorgenommen werden können.

So hast Du mittlerweile einen umfangreichen Überblick über das System gewonnen, und der Text wendet sich nun dem Thema Internationalisierung zu. Wenn ein Plugin beispielsweise über das WordPress Repository einer größeren Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird, ist es sinnvoll wenn Du zumindest die Möglichkeit bietest, das Plugin nicht nur in Deutsch oder Englisch auszugeben. In WordPress findet sich eine umfangreiche Übersetzungsbibliothek, mit welcher Du die Möglichkeit hast, die Texte in Plugins und Themes zu übersetzen. Das Kapitel „Internationalisierung“ widmet sich dieser Schnittstelle und erklärt Schritt für Schritt, wie das Plugin abgeändert werden muss und wie man entsprechende Sprachdateien erstellt. Wenn Du diese Schnittstelle nutzt, kann der Administrator auch Plugins wie beispielsweise Loco Translate nutzen, um die Texte des Themes anzupassen.

Im letzten Abschnitt „Weitere Konzepte“ werden Fragen rund um Ajax Requests, OOP, Cronjobs und so weiter behandelt, so dass Du am Ende einen relativ umfassenden Einblick gewonnen hat, wie sich WordPress aus der Sicht eines Entwicklers darstellt.

Der Autor

Der Autor David Remer arbeitet schon seit vielen Jahren als selbständiger Entwickler und hat sich mittlerweile auf die Entwicklung von WordPress Plugins und Themes spezialisiert. In seinem Blog schreibt er regelmäßig kleine Beiträge über bestimmte Aspekte der WordPress Programmierung. Insgesamt ist das Buch flüssig geschrieben und wartet mit zahlreichen Codebeispielen auf, welche ausführlich erläutert werden, so dass WordPress Neulinge sich schnell in die WordPress Programmierung einfinden. Mit der Erläuterung von Konzepten wie der HTTP API, Cronjobs oder auch der Rewrite API lernst Du in diesem Crashkurs schnell, das beliebteste Content Management System der Welt in seiner ganzen Vielfalt nutzen zu können.

Bei Amazon kannst Du ein Blick ins Buch erhaschen und es für wenig Geld kaufen:

Bilder:

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Jonathan Torke
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2 Antworten auf "Buchtipp: WordPress Plugins und Themes entwickeln"
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    Interessanter Lesetip! Ich finde das Gebiet WordPress Entwicklung super spannend. Ist schon Wahnsinn, was für ein Markt sich mittlereile rund um WordPress entwickelt hat. Ich interessiere mich auch dafür, vielleicht ist das Buch ein guter Einstieg tiefer in die Materie einzutauchen. Werde es mir mal genauer ansehen.

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    Hallo, ein guter Buchtipp. Ich finde es immer sehr unübersichtlich Informationen zu dem Thema von allen Möglichen Seiten zu sammeln. So habe ich einen besseren Überblick und kann mich dem Thema besser nähern – auch im kreativen Bereich, ohne Programmierausbildung. Danke!
    Eine Frage habe ich noch: sind in dem Buch gleich „praktische Beispiele“ gewählt oder eher nur die Theorie?

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