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Backups: So schützen Sie Ihre Daten zuverlässig

In Unternehmen sind automatisierte Backups längst fester Bestandteil von IT-Workflows. Doch auch bei der privaten PC-Nutzung sollten sie nicht vernachlässigt werden. Schließlich bedrohen Festplattenschäden, Viren und Ransomware auch persönliche Daten. Hier erfahren Sie, wie Sie sie mit einem Backup schützen.

Wie viele Backups sollten erstellt werden?

Eine gute Richtlinie für die Erstellung von Backups ist die 3-2-1-Regel. Sie empfiehlt, drei Datensätze auf zwei Backup-Trägern anzulegen. Einer davon sollte sich nicht in den eigenen vier Wänden befinden. So sind Ihre Daten auch im Falle eines Brandes, Einbruchs oder Wasserschadens sicher. Der Originaldatensatz befindet sich auf Ihrem PC. Er ist durch das Passwort des Rechners geschützt. Die erste Kopie speichern Sie auf einem externen Datenträger wie einer externen Festplatte oder einem USB-Stick. Vergessen Sie danach nicht, den Datenträger von Ihrem PC zu trennen. Andernfalls ist auch er betroffen, wenn Ransomware Ihr System infiziert.

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Daten auf mobilen Datenträgern sollten außerdem verschlüsselt werden. So sind Ihre Daten auch dann geschützt, wenn Sie den Datenträger verlieren. Für die Speicherung außerhalb der eigenen vier Wände verwendet man üblicherweise einen Cloud-Speicher. Verbreitet sind Dienste wie Dropbox, Google Drive, Microsoft One Drive und SugarSync. Für zusätzliche Sicherheit sollten Sie Ihre Daten auch hier verschlüsseln.

Hinweis: Bei großen Datenmengen und komplexen Systemarchitekturen sind individuelle Datensicherungsprotokolle erforderlich. Unterstützung erhalten Sie hier beispielsweise bei einem Anbieter für IT-Security.

Arten von Backups

Grundsätzlich unterscheidet man drei Arten von Backups: das vollständige, das inkrementelle und das differenzielle Backup. Jedes Verfahren zeichnet sich durch eigene Vor- und Nachteile aus.

  • Vollständiges Backup:

Bei einem vollständigen Backup wird eine 1:1-Kopie Ihrer Daten erstellt. Die Vorteile dieser Variante bestehen darin, dass die Durchführung sehr einfach ist und dass nur eine Datei für die Wiederherstellung der Daten erforderlich ist. Problematisch sind allerdings der hohe Zeitaufwand und die Speicherintensität. Alle Daten müssen jedes Mal vollständig und bei regelmäßiger Ausführung mehrfach gesichert werden. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass man beim Überschreiben eines vorherigen Updates immer nur über den aktuellen Datenstand verfügt. Wird das Backup mit einer fehlerhaften Datei überschrieben, sind sämtliche Daten verloren.

  • Inkrementelles Backup:

Um dieses Problem zu umgehen, führen die meisten Backup-Programme inkrementelle Sicherungen durch. Dabei werden mehrere Zwischenversionen der Dateien gespeichert. Zuerst wird eine Vollsicherung erstellt. Danach werden regelmäßig alle Daten gesichert, die sich seit der letzten Zwischensicherung verändert haben oder hinzugekommen sind. Der Vorteil dieser Variante besteht darin, dass nicht viel Speicher erforderlich ist und dass die Sicherung schnell durchgeführt wird. Nachteilig ist, dass zur vollständigen Datenwiederherstellung nicht nur die Vollsicherungen, sondern auch die Zwischensicherungen erforderlich sind.

  • Differenzielles Backup:

Ein differenzielles Backup funktioniert ähnlich wie eine inkrementelle Datensicherung. Dabei wird zuerst eine vollständige Sicherung angelegt. Danach werden regelmäßig alle Daten gesichert, die seit der letzten Vollsicherung geändert wurden oder hinzugekommen sind. Die Backups werden dabei von Tag zu Tag größer, da die bereits abgespeicherten Daten mit jeder Sicherung erneut gesichert werden. Damit ist zwar mehr Speicherplatz erforderlich als bei einer Vollsicherung, dafür läuft der Vorgang aber deutlich schneller ab.

Wie oft sollte ein Backup durchgeführt werden?

Es empfiehlt sich, Routinen für Backups einzuführen. Das könnte zum Beispiel ein regelmäßiger Turnus von einer Woche sein. Darüber hinaus sollte ein Backup immer vor Updates und anderen größeren Änderungen am System durchgeführt werden. So können Sie beim Auftreten eines Fehlers den vorherigen Systemzustand wiederherstellen. Um Zeit zu sparen, sollten Backups automatisiert durchgeführt werden. Bei Windows 10 und iOS funktioniert das folgendermaßen:

  • Windows 10 – Wählen Sie den Punkt Update und Sicherheit. Hier legen Sie fest, welche Daten gesichert werden sollen und wie oft die Sicherung durchgeführt werden soll.
  • iOS – Hier führen Sie die automatische Sicherung mithilfe der hauseigenen „Time Machine“ durch. In diesen Praxistipps von chip.de erfahren Sie, wie es funktioniert.

Bildquelle Titelbild:

  • © CrazyCloud/Adobe Stock

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