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App oder mobile Website?: Das gilt es zu beachten

Viele Unternehmen stehen im Jahr 2020 vor einer wichtigen Frage. Sie sind sich der steigenden Bedeutung des mobilen Internets bewusst, wissen allerdings nicht, welche Methode sie wählen sollen. Zur Auswahl stehen eine klassische App, wie sie etwa im Google Play Store verfügbar sind, sowie mobile Websites. Beide haben ihre Vor- und Nachteile und sollten in bestimmten Situationen strategisch eingesetzt werden. In welchen das der Fall ist, klären wir hier.

Welche Vorteile hat eine mobile Website?

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Auf den ersten Blick erscheint die Lage offensichtlich. Die App ist das Produkt, auf das man vertrauen sollte, wenn das Unternehmen Erfolg haben soll. Nichts geht darüber hinaus, ein eigenes Icon auf dem Smartphone-Bildschirm des Kunden zu haben, sodass dieser stets auf die Angebote zugreifen kann. Doch ist das wirklich so? Nicht unbedingt, denn eine mobile Website hat unschätzbare Vorteile. Da ist zum Beispiel die Reichweite, die eine Mobilseite im Vergleich zur App besitzt. Sie kann von jedem Browser der Welt aufgerufen werden und ist damit sowohl über Chrome und Safari als auch über jeden anderen installierten Internetbrowser nutzbar. Es besteht keinerlei Hürde, die einen Besucher davon abhalten würde, die mobile Website zu besuchen.

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Eine App hingegen braucht Speicherplatz und bestimmte Zugriffsrechte, um für den potenziellen Kunden nutzbar zu sein. Somit verwenden auch große Unternehmen gerne die Vorteile der mobilen Website, um möglichst viele Kunden ansprechen zu können. Letzere haben vor allem auf Smartphones mit Android-Betriebssystem immer wieder Probleme mit ausgehendem Speicherplatz. Das gilt vor allem für die Gaming-Branche, etwa für das Glücksspiel im William Hill Online Casino, wo die riesige Auswahl an Spielen für eine deutlich zu große Android-App sorgen würde. Nur auf iOS-Betriebssystemen ist eine App herunterladbar. Im Gegensatz dazu können Android-Nutzer im Browser die unzähligen Casino-Klassiker wie Jackpot Giant, Penny Roulette oder Live Blackjack spielen. Ein weiterer entscheidender Grund für die Reichweite der mobilen Website sind Suchmaschinen wie Google, in denen Websites wie auf dem PC vorhanden sind.

Apps hingegen suchen wir im Internet oftmals vergeblich. Das führt dazu im Vergleich der 1.000 besten Apps und Websites dazu, dass mobile Websites auf einen dreimal so hohen Unique Traffic kommen. Dazu kommt die Tatsache, dass mobile Websites deutlich günstiger sind als Apps. Die Optimierung für die mobile Nutzung ist ebenfalls nicht günstig, hält sich jedoch in Grenzen. Das gilt vor allem dann, wenn die Website eine besonders hohe Anzahl an Funktionen mit sich bringt, wie es etwa in Shops wie Zalando der Fall ist. Je komplexer eine App aufgebaut ist, desto teurer fällt sie am Ende aus. Diese Preise können bis zu einem für die meisten Unternehmen utopischen Betrag von einer halben Million Euro in die Höhe schießen.

Doch selbst eine durchschnittlich aufgebaute App kostet nach wie vor rund 15.000 Euro. Die ungeliebte Alternative sind hybride Apps, die den mobilen Browser in die Anwendung integrieren. Allerdings ist diese Form der Programmierung beim Kunden nur selten auf positives Feedback gestoßen, da sie selten besonders leistungsfähig sind. Ein Beispiel hierfür ist die App der beliebten, aber sehr trägen Sammelpunkt-Anwendung Payback.

Wo haben die Apps ihre größten Stärken?

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Auch die Apps können bestimmte Vorteile aufbieten – sonst würden sie schließlich nicht existieren. Funktionen, die auf der Lokalisierung und dem Verhaltenstracking beruhen, sind in einer App besser aufgehoben. Das liegt daran, dass der zugestandene Zugriff dieser Informationen direkt mit aufzeichnet. Beispiele, die diese Funktion nutzen, sind Versicherungen, die besonders guten Autofahrern bessere Konditionen anbieten. Auch hinsichtlich der Datennutzung sind Apps oftmals den mobilen Websites überlegen. Das hat vor allem dann Vorteile, wenn für die Nutzung der Services, etwa im eigenen Unternehmensblog, viele Daten übertragen werden müssen, um einwandfreie Funktionalität sicherzustellen.

Zu guter Letzt liegt die Interaktion mit der Anwendung aufseiten der App-Nutzer deutlich über jener auf der mobilen Website. Statistiken zeigen, dass fast 20 Mal mehr Zeit in heruntergeladenen Apps denn im Browser verbracht wird. Die Frage, welche Wahl für das Unternehmen die beste ist, hängt also wie so oft von den Details und Zielen des Unternehmens ab.

Bildquelle Titelbild:

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