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UX-Prinzipien

5 Leitprinzipien für User Experience Design

Whitney Hess hat eine Reihe von Leitprinzipien für User Experience Designer zusammengestellt, um Verhaltensweisen zu fördern, die ihrer Meinung nach notwendig sind, um ein erfolgreicher Praktiker zu sein, sowie eine Reihe von Leitprinzipien für das Experience Design – von denen sie denkt, dass jeder ein Produkt entwickelt, das von Menschen benutzt wird, diesen Prinzipien zu folgen.

Diese Listen sollen sowohl überzeugend als auch prägnant sein. Während es sicherlich andere universelle Wahrheiten gibt, die sie vielleicht nicht bemerkt hat, sind die folgenden Prinzipien diejenigen, die sie am kritischsten für die Gestaltung von Benutzererfahrungen haltet und oft vernachlässigt werden. Meine Ergänzungen und Änderungen habe ich darin eingeflochten.

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Verstehe das zugrunde liegende Problem, bevor du versuchst, es zu lösen

deine Arbeit sollte einen Sinn haben – aktuelle, dringende Probleme anzugehen, mit denen Menschen konfrontiert sind. Stelle sicher, dass du den Kern des Problems klar artikulieren kannst, bevor du deine Zeit für die Entwicklung des Designs aufwendest. Das wahre Kennzeichen eines effektiven Designers ist die Fähigkeit, die Frage „Warum?“ Zu beantworten. Verschwende keine Zeit damit, die falschen Probleme zu lösen.

Verletze niemanden

Es ist deine Aufgabe, Menschen zu schützen und sie darin zu unterstützen positive Erfahrungen zu machen. Zumindest solltest du sicherstellen, dass du keine Schmerzen verursachst.

Mach die Dinge einfach und intuitiv

Überlasse Komplexität Familiendynamiken, Beziehungen und Puzzles. Die Dinge, die du erstellst, sollten einfach zu verwenden, leicht zu erlernen, leicht zu finden und leicht anzupassen sein. Intuition geschieht außerhalb des bewussten Denkens, und durch die Nutzung reduzierst du die Anforderungen an den Verstand. Dadurch fühlen sich Anwender leichter und wahrscheinlich viel glücklicher.

Verstehe, dass der Benutzer nicht wie Du bist

Was für dich offensichtlich sein mag, ist nicht unbedingt für jemand anderen offensichtlich. Unsere Denkprozesse und unser Verständnis der Welt um uns herum werden durch unsere Gene, Erziehung, religiöse- und geographische Kultur sowie durch vergangene Erfahrungen stark beeinflusst. Es gibt eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit, dass die Menschen, für die du dich entscheidest in Beziehung zu treten, alle unverwechselbaren Eigenschaften besitzen, die dich ausmachen. Gehe nicht davon aus, dass du die Bedürfnisse deiner Kunden von Natur aus verstehst.

Wie viele Menschen glaubst du wirklich zu verstehen? Jeder hat zwar die gleichen Bedürfnisse. Schlafen, Essen oder sich entspannen, sind nur wenige Beispiele, die das verdeutlichen sollen. Heißt das, dass du die Bedürfnisse anderer nun verstehst? Erlaube dir ein Verständnis zu erlangen, indem du die Strategien zur Auslebung dieser Bedürfnisse erkennst; diese sind nämlich immer unterschiedlich. Wo du dich lieber im Fitnessstudio abstrampeln siehst, um zu Ruhe zu kommen, bevorzugen andere die Couch im heimischen Wohnzimmer, und wieder andere treffen sich lieber mit Freunden in einem Pub.

Es geht um Strategien – das Tun – oder konkret das „Wie-ich-etwas-tue“. Das „Wie“ ist die Strategie und erfordert dein Einfühlungsvermögen, wenn du das „Wie“ deiner Kunden in Erfahrung begleiten möchtest. Und damit kommen wir zum letzten Punkt.

Empathie haben

Empathie ist die Fähigkeit, die Perspektive und Gefühle einer anderen Person zu verstehen, zu fühlen und zu teilen. Trete heraus aus deiner Box und versuche wirklich, die Welt aus der Sicht einer anderen Person zu verstehen. Gehe dir mal selbst aus dem Weg, um dich mit den Bedürfnissen deiner Mitmenschen zu identifizieren. Dies gelingt dir, idem du deine inneren Stimme für ein paar Minuten den Mund verbietest oder sie nicht zu ernst nimmst, und dich zurücklehnst. Sei der Beobachter im hier und jetzt und lass alle Eindrücke in dir zu. Sei offen für das, was du dabei fühlst.

Wenn bestimmte Dinge für dich keinen Sinn ergeben, trete in Kommunikation und stelle ganz direkt Fragen. Stelle so viele Fragen, wie du möchtest, bis du etwas schließlich verstehst. Wenn du wirklich lernst, was Menschen dazu bringt, warum sie etwas tun, was sie tun, wirst du es leichter haben, ihnen etwas vorzuschlagen, das ihr Leben tatsächlich verbessert. Wenn wir nicht bemüht sind, das Leben der Menschen zu verbessern, was machen wir denn überhaupt hier?

Wir alle haben ein Bewusstsein und eine Spiritualität, die uns klarmacht, da muss doch noch etwas mehr sein! Und das ist es auch: du solltest in erster Linie glücklich sein. Denn nur so kannst du auch andere Menschen inspirieren und ihnen verhelfen, glücklich zu sein. Auch solltest du jede Gelegenheit wahrnehmen, dich zu verbessern, im Sinne von deine Bewusstseinebene zu erhöhen. Du erhöhst sie jedesmal, wenn du aus einer Fehlentscheidung , einer Begegnung und einer Tat dazu gelernt hast.

Frage dich daher immer: Hat mir das im Moment gerade etwas gebracht? habe ich etwas dazu gelernt? Würde ich diese und jene Situation und verhalten wiederholen, würde ich es wieder begegnen? Frage dich auch immer: Wenn alle Menschen genauso auf eine Situation reagieren würden wie du, wäre die Welt dann eine Bessere oder eine Schlechtere? Frage dich das immer, egal in welcher Situation.

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Jonathan Torke
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