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2 Jahre Bloggen – Ein Blick hinter die Kulissen

Was wollen Deine Leser auf Deinen Blog wirklich lesen? Das ist die Millionen-Dollar-Frage, nicht wahr? Obwohl ich der Ansicht bin, dass die Qualität von Blogbeiträgen kein Erfolgsgarant ist, ist sie dennoch ein integraler Bestandteil des Blogs. Und wenn Du in der Lage bist herauszufinden, wonach Deine Leser in Deinem Blog suchen, hast Du sehr gute Chancen Reaktionen aus Deinen Lesern herauszukitzeln. Und Letzteres sollte Dein Ziel sein.

In den letzten zwei Jahren des Bloggens habe ich eine Menge Artikel veröffentlicht, die weniger gelesen worden sind, aber auch ein paar sehr gute Beiträge, die für meine derzeitige Blogpopularität eine hohe Aufmerksamkeit im Web erzielt haben. Nun stellt sich heraus, dass ein Blick in die Archive durchaus lohnen kann um eine Menge Informationen aus den Beiträgen entnehmen zu können, was funktioniert und was nicht. Und genau das habe ich getan.

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Sprungmarken:

Blogstart

Am 20.10.2010 um 20:10 Uhr bin ich mit diesem Blog live gegangen. Pixeltuner ist diesen Monat also zwei Jahre alt geworden. Anfangs habe ich diesen Blog gestartet, um meine Bilder zu teilen. Neben meiner Affinität zur Webentwicklung und die ganzen Analysen, bietet mir die Fotografie in gewisser Hinsicht die Möglichkeit, mich künstlerisch und emotional mitzuteilen. Das allgemeine Feedback zu meinen Bildern ist an sich sehr positiv ausgefallen.

Alle meine Bilder haben einen Vorher-Nachher-Effekt. Das gefiel Vielen. Hin- und wieder schrieb ich dann auch mal den einen und anderen Artikel über Webdesignthemen, natürlich auch über WordPress. Die Fotografie rückte langsam in den Hintergrund, andere Themen bekamen mehr Aufmerksamkeit. Heute, zwei Jahre nach den Blogstart möchte ich Dir einen kleinen Blick hinter die Kulissen von pixeltuner.de geben.

In den ersten 3 Monaten lief dieser Blog noch mit Joomla. Das hatte einen einfachen Grund: ich kannte Joomla auswendig, wusste darüber mehr als über WordPress. Das hatte was mit meinem damaligen Job zu tun. Wir erkannten WordPress erst recht spät für das CMS, als ich nach einem Multisite-tauglichen System suchte.

In den ersten 3 Monaten hatte mein Blog gerade mal 10 Besucher am Tag. Im Februar 2011 dann der Relaunch mit WordPress. Plötzlich kamen mehr Besucher. So hatte ich 30 Besucher am Tag. Für mich war das überraschend. „Google liebt WordPress!“ – Daran scheint also was Wahres dran zu sein. Bis Mitte April 2011 schlichen meine Besucherzahlen mit 30 dahin. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die meisten Artikel contentarme Fotografien aus meinem Fotokunstprojekt „Jonny Island“.

Traffic-Boost: Erfolgreiche Artikel

Nun überlegte ich mir, wie ich eine Menge Traffic für meinen Blog generieren konnte, natürlich targetierten Traffic. Eigentlich ging es mir nicht um das Generieren von Traffic, ich wollte Traffic regelrecht produzieren (Da steckt doch schon viel mehr Power hinter). Ich suchte also nach Themen, bis ich mich dazu entschloss, über Dinge zu schreiben, die ich gut kann und ebenso eine hohe Suchanfrage bei Google hatten. Dazu ein paar Beispiele:

  • So kam es, dass ich ein WordPress-Theme programmierte, welches ich am 25. April 2011 zum Free-Download angeboten hatte. Von nun an sollte sich einiges auf meinen Blog ändern. Drei Wochen später hatte ein amerikanischer Theme-Review-Blog meinen Blog verlinkt. An diesem Tag hatte ich plötzlich über 600 Besucher. Die Verlinkung sorgte dafür, dass mein PageRank von 0 auf 3 anstieg. Der Artikel selbst erhielt dadurch sogar einen PR von 4. Bis zu diesem Zeitpunkt dachte ich, dass Unterseiten keinen höheren PR als die Startseite haben konnten.Die folgenden vier Monate hatte mein Artikel mit diesem Free-Theme etwa 20% des gesamten Blogtraffics.Fortan hatte ich stetig 170-200 Besucher am Tag. Ein Sprung von 30 auf knapp 200 Besucher. Es war eine Veränderung, die buchstäblich über Nacht gekommen war. Es war etwa eine Versiebenfachung des Blogtraffics, nur wegen des Free-Themes. Scheinbar wurde der gesamte Blog von dort an besser bewertet. Das war alles sehr aufregend und spannend.Bis heute wurde der Artikel, inklusive der Demoseiten 15 Tausendmal besucht. Das Theme wurde bis jetzt über 2000 Mal heruntergeladen. Dabei ist das Theme nicht einmal auf HTML5 und Mobile Devices eingestellt. Heute hat dieser Artikel nur noch 1,2% des derzeitigen Blogtraffics. Und dennoch wird das Theme monatlich immerhin noch 30-60 Mal heruntergeladen. Da wird jedoch nicht mehr viel passieren. Kennt ihr die Wachstumskurve der Weltbevölkerung? Jetzt spiegelt die Kurve mal horizontal. Nun habt ihr die Traffic-Enwticklung für diesen Artikel. ;-)
  • Am 13 Juni 2011 der nächste Traffic-Boost. Ich veröffentlichte einen Artikel mit 12 Beispielen über die CSS3 Eigenschaft für Textschatten. Bis heute ist dies der meist gelesene Artikel auf Pixeltuner mit derzeit 60 Tausend Aufrufen. Stetig hat dieser Artikel 12 % des gesamten Blogtraffics. Offensichtlich hat dieser Artikel dauerhaft eine gute Positionierung in den Serps erhalten.
  • Anfangs schrieb ich Photoshop Tutorials. Das erfolgreichste Tutorial ging Am 15. September 2011 live, indem ich den Vintage-Look erklärte. Über 31 Tausend Aufrufe genießt dieser Post bis heute mit einem permanenten Traffic-Anteil von 8-9 Prozent. Und dieses Photoshop-Tutorial ist mit 20 Tausend Klicks dabei. Darin habe ich erklärt, wie man den Charakter bei Portraitfotos betonen kann.
  • Am 03. Mai 2012 schrieb ich einen Artikel über Lesenswerte deutsche Weblogs für Webdesigner und Webworker. Darin verlinkte ich namenhafte deutsche Blogger. Einige kamen zur Danksagung auf meinem Blog vorbei. Dieser Post hat 12.000 Aufrufe bis jetzt.
  • Ich schrieb in diesem Artikel über 50 wunderschöne HDR-Bilder von Wasserlandschaften, die als Inspirationen dienen sollten. Dazu gibt es zwar schon sehr viele Artikel. Ich wollte jedoch wissen, wie Google mich damit rankt. Immerhin 10.000 Klicks. Mit diesem Artikeltyp erhalte bei Twitter außerdem eine Menge Retweets.

Das sind nur einige Artikel. Ohne, dass ich diese Artikel großartig promote, kommt dieser doch sehr beachtliche Traffic zustande. Google sei Dank! Und offengestanden war das auch die Absicht bei diesen Artikeln. Ich wollte Artikel für euch Leser liefern, vor allem durch eine gute Google-Platzierung. Und das hat funktioniert.

Artikel, mit dem Ziel guter Google-Positionierung nenne ich „Sniper-Posts“ – Gewehr anlegen, zielen, schießen! Jetzt könntest Du natürlich fragen, ob nicht alle Artikel für diesen Zweck erstellt werden sollten. Stimmt! Warum eigentlich nicht? Die Antwort lautet: ich habe nicht immer Lust dazu. Denn dieser Artikeltyp bietet mir nicht immer die Möglichkeit, meine Meinung in einem tieferen Sinn auszulegen. Artikelschlagzeilen, wie „Die 30 schönsten Bilder davon…“, „40 Tools, die jeder Webdesigner kennen sollte“,… – Da steckt nichts neues drin. Das bringt aber Traffic, eine Menge Traffic. Jedoch will ich tiefer. Und je tiefer ich gehe, desto weniger mehr erreiche ich. Dennoch bin ich sehr an steigendem targetierten Traffic interessiert.

Blogpopularität ankurbeln

Nun wertete ich meine Analysedaten aus und erkannte, dass es doch nicht so einfach ist, eine Menge Traffic dauerhaft und erneut zu produzieren. Denn nicht jeder Artikel mit der Absicht, auf eine gute Google-Platzierung, landet dort, wo man ihn gerne hätte. Also überlegte ich, wie ich es erreichen könnte, mit hochwertigen Artikeln einen permanenten Traffic-Anstieg zu verzeichnen. Die Idee war einfach: ich erhöhe einfach meine Schreibfrequenz.

Und tatsächlich, seitdem ich meine Schreibfrequenz erhöht habe, stelle ich einen Trafficanstieg von 21% fest. Nicht einmalig, sondern stetig. Meine Beiträge werden nun öfter kommentiert und erhalten durch Social Media als auch durch Google mehr Aufmerksamkeit. Besonders auffällig ist der Trafficzuwachs durch Google und Twitter. Dazu habe ich erst vor Kurzem einen interessanten Artikel geschrieben. Darin erkläre ich 5 Gründe, warum Du mindestens zwei Mal die Woche bloggen solltest.

Schluss

Es gibt Artikel, die ich verfasst habe, um einerseits euch Lesern interessante Infos zu geben, aber auch um gute Positionen bei Google zu erhalten. Dann gibt es andere Artikel, die ich ohne Absicht guter Positionierung schreibe. Es sind Artikel mit dem Ziel, meine Meinungen, Ideen und Tipps mit euch zu teilen. Letztere tragen viel mehr Emotionen in den Zeilen, also mehr Selbsterbrachtes mit weniger trockener Recherchen. Hierbei vertraue jetzt einfach auf den Panda. Der Mix aus Sniper-Posts und Artikeln mit eigenen Meinungen und Erfahrungen macht meinen derzeitigen Traffic von knapp 1000 täglichen Besuchern aus. Mittlerweile wirft die Werbung sogar erträgliche Summen ab.

1000 Besucher nach zwei Jahren, ist das jetzt viel? Das weiß ich nicht. Dazu habe ich keine direkten Vergleiche. Aber ich habe Blogs gelesen, die in derselben Zeit weitaus mehr Besucher erreicht haben. Einige von euch werden sicherlich der Meinung sein, dass ein hoher Blogtraffic nicht wichtig sei. Und diesen Leuten stimme ich generell sogar zu. Aber in Anbetracht der eigenen Blogziele, ist auf jeden Fall noch eine ganze Menge Luft nach oben.

Ich freue mich auf das Schreiben neuer Artikel, auf weitere interessante Analysen und auf die zukünftigen Ereignisse dieses Blogs. Mittlerweile weiß ich, welche Artikeltypen auf diesem Blog funktionieren und von Welchen ich die Finger lassen sollte. Also schreibe ich weiter, vermehrt über Blogging-, Social Media- und Webdesign-Themen. Blogging ist eine durchaus bereichernde Erfahrung. Man lernt so viel mehr dazu. Das liegt mit unter einfach daran, dass man sich viel intensiver mit Themen auseinander setzt, die einen zuvor ohnehin schon interessiert hatten. Als Beispiel nehme ich „Social Media“, speziell Twitter. I love this bird!

Besonders interessiert mich jedoch Deine Meinung! Was gefällt Dir an diesem Blog? Was kann ich besser machen? Was würdest Du gerne mehr lesen, was weniger? Sag mal, warum ließt Du dieses Blog eigentlich?

Frischer Input für Designer. Jeder Abonnent erhält das kostenlose Bundle aus 50 Photoshop Device-Mockups und 40 Responsive WordPress-Themes.

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Jonathan Torke
Jonathan Torke

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25 Antworten auf "2 Jahre Bloggen – Ein Blick hinter die Kulissen"
  • Avatar

    Hallo Jonathan,

    ich lese erst seit ein paar Monaten bei dir mit und mir gefällt dein Schreibstil.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinem Blog. Auf die nächsten 2 Jahre!

    Viele Grüße

  • Avatar

    Guter Artikel, und auch etliche richtige Schlussfolgerungen. Ich will aber trotzdem mal so ketzerisch sein und eine Grundannahme auf den Kopf stellen.

    Ich behaupte mal, wenn ich Artikel schreibe, mit dem Ziel, Traffic zu generieren und/oder ein höheres Ranking bei Google zu bekommen, dann wird das auf Dauer nach hinten losgehen. Oder anders gesagt: Es geht nicht darum, was die Leser lesen wollen, sondern darum, was Du zu sagen (schreiben) hast.

    Als Ergänzung kommt dazu, dass der Erfolg eines Blogs vom Aufbau einer Community abhängig ist. Eine lebendige Community kann dazu führen, dass das Blog auch anderweitig verlinkt wird. Man beginnt, darüber zu reden und zu schreiben.

    Zusammengefasst: Ich finde es weitaus wirksamer, die Generierung von Traffic nicht direkt, sondern indirekt anzugehen.

    • Jonathan

      Da habe ich mich wohl unklar ausgedrückt, Siegfried. Denn ich möchte nicht den Eindruck erwecken, Trafficgeil zu sein.

      Es geht nicht darum, was die Leser lesen wollen, sondern darum, was Du zu sagen (schreiben) hast.

      Das sehe ich auch so. Und von dem, was man gesagt hat, kann man durch Analysen ermitteln, was den Lesern gefällt.

      • Avatar

        Sorry, ich wollte Dir Nix vorwerfen. Ich nehme nur die Aussagen des Artikels auseinander :)

        Ja, ich denke auch, dass man für die eigene Meinung auch ein Feedback braucht. Das ist zum einen möglich durch Kommentare, und zum anderen natürlich auch durch Traffic-Analysen. Die Frage ist nur, was man daraus macht. Das kann jeweils zum Guten oder auch zum Schlechten gebraucht werden.

  • Avatar

    Lieber Jonathan,
    vielen Dank für diesen Blick hinter die Kulissen Deines Blogs. Wollen wir nicht alle, dass unsere Blogs oft und gerne angeklickt werden? Wer behauptet, das interessiere ihn nicht, dem glaube ich das nicht so recht. Dann kann er ja auch Tagebuch schreiben und das Heft unterm Bett verstecken. Da finde ich es ehrlicher, wie Du beschreibst, was Du fürs Ranking tust und offen Deine Hintergedanken beim Entwurf der Artikel darlegst.

    Ich schreibe bei mir zwar nicht SEO-konform oder streue bewusst Keywords. Ich freue mich aber sehr darüber, wenn die Leute meine Texte gerne lesen und kommentieren. Und das tun sie nur, wenn die Texte sie entweder zum Widerspruch herausfordern oder ihre Zustimmung bekommen oder der Leser eine Ergänzung hat. Was alles dafür spricht, auf gute Inhalte zu achten. Wenn dann noch intensiv Inhalte über Social Media geteilt werden und vielleicht gar eine ganze Community aufgebaut ist, kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

    In diesem Sinne wünsche ich Dir weiter zufriedene Leser.
    LG, Susanne

  • Avatar

    Hi Jonathan.

    Ich weiß nicht mehr wie lange ich dir schon folge.
    Aber mir gefällt der Blog und deine Art zu schreiben.

    Wegen dem Traffic möchte ich auch sagen das ich zwar nicht 1000 Besucher am Tag habe aber ich schreibe darüber was ich kann. Wenn ein Artikel dann ankommt ist es gut.
    Mann kann ja nicht immer den „Nerv der Zeit“ treffen und nur gute Artikel generieren.

    Wichtig ist neben dem Traffic und den Besuchern natürlich der Spaß am Bloggen.

    Mach so weiter und liebe Grüße
    Markus

    • Jonathan

      Wichtig ist neben dem Traffic und den Besuchern natürlich der Spaß am Bloggen.

      Hi Markus,
      nun stelle ich fest, dass ich den Spaßfaktor beim Bloggen in diesem Artikel völlig untergegangen gelassen habe. Der Spaß am Bloggen sollte immer ganz oben stehen, das sehe ich natürlich auch so.

      Vielen Dank und Lieben Gruß! :-)

  • Avatar

    Schöner und interessanter Artikel, dafür erstmal Dank. Natürlich ist es für einen Blogger wichtig, dass er bzw seine Artikel gelesen werden, das ist auch meine Meinung. Auch kenne ich Blogs, die generieren in nur ein paar Std. 1000 Besucher und am Tag weit mehr als 5000. Aber schaut man sich diese Artikel einmal genauer an, dann sind sie praktisch ohne Wert, da nur Meinungen bedient werden bzw mit copy and past gearbeitet wird. Dem wird dann nur ein kleiner schmaler, nichts sagender eigener Text zugesetzt. Das ist aber nicht meine Welt, da arbeite ich mich mit der Libelle lieber mit gut recherchierten und eigenen Artikel nach vorne, auch wenn es anstrengend und mühselig ist. Und ein Artikel am Tag sollte es schon sein finde ich, zwei pro Woche sind zu wenig.

    LG
    Daniel

  • Avatar

    Hallo Jonathan,

    das ist der erste Artikel den ich (bewusst) auf deinem Blog lese – und er hat mir super gefallen. Du bist mir auf Twitter gefolgt und so bin ich bei dir gelandet.

    Klasse, dieser Einblick! Er macht mir Mut mit dem eigenen Blog durchzuhalten. Die Besucheranstiege stehen mir noch bevor. :-)

    Liebe Grüße,
    Gerald

  • Avatar

    Hallo,

    danke für den guten Artikel. Ich habe es genossen diesen zu lesen. Ich glaube das man sich viel bei Dir abschauen kann. Vor allem die „Hype-Artikel“ finde ich interessant. Daran sieht man was der Content für einen Wert hat.

    Viele Grüße
    Stefan

  • Avatar

    Hey Jonathan,

    sehr schön Beitrag. Ich selbst würde auch gern‘ bloggen und habe
    es auch schon ein paar Mal getan; allerdings besteht bei mir das Problem
    das ich irgendwie „Interessenlos“ bin und deshalb kein Thema finde, das
    mich interessiert.

    Hast Du hier vielleicht auch eine „IQ-Spritze“ mit der ich meinen
    Klumpen-Fleisch da oben aktivieren kann?

    PS: Nen‘ neuen Leser hast Du auf jeden Fall gewonnen! Sehr schöner Blog!

    (Ich bleibe beim „Der Blog“ und nicht „Das Blog“! :) )

    • Jonathan

      Hi Kevin,

      jetzt könnte man sagen „Jeder hat etwas, was einem interessiert. Schreib einfach darüber!“. Aber so einfach ist es eben für viele nicht. Du bist dabei keine Ausnahme. Wird Dir deshalb die Blogerfahrung vergönnt bleiben? Nein!

      Aber das herauszufinden, was man zu sagen hat, ist nicht immer leicht. Genau zu diesem Thema werde ich demnächst mal einen Artikel schreiben! Danke für die Idee, Kevin! ;-)

      • Bis dahin kann ich dir diesen Artikel empfehlen. Darin versuche ich die Antwort auf die Frage zu geben, wie man die passende Nische beim Bloggen findet.
      • Außerdem gebe ich in diesem Artikel ein paar Tipps, wie Du gute Blogartikel schreiben kannst.

      Dein Feedback und Deine Fragen interessieren mich sehr!

      Ich freue mich übrigends sehr darüber, dass Du dieses bzw diesen Blog gerne liest! :-)

      Lieben Gruß

      • Avatar

        Das hört sich gut an!

        Lese mir gerade deinen Beitrag mit der Nischenfindung durch und werd‘ dort kommentieren,
        was ich darüber denke.

        Das Problem schon bei der Nischenfindung ist, das ich halt keine Interessen habe – so blöd es auch klingen mag – !

        Ich interessiere mich heute für das Erstellen von WordPress Themen, oder für CSS, oder C++, oder Photoshop, oder spiele den ganzen Tag Strategie, am nächsten Rollenspiele, etc.

        Aber das hält auch nur für einen maximal zwei Tage. Ich kann man nicht binden, zumindest was das angeht.

        Deshalb – wie schon gesagt – würde ich mich riesig darüber freuen, wenn
        Du dein Wissen in einem Beitrag teilst – das genau dieses Problem löst. Habe bisher
        auch nirgends „Hilfe“ gefunden. :)

        Besten Dank und Gruß,
        Der Kevin

  • Avatar

    Hi,

    ich muss zugeben, ich lese deinen Blog nicht ganz regelmäßig, schaue nur alle 2 oder 3 Wochen mal vorbei. Aber es lohnt sich immer wieder.
    Kein Wunder, dass du so viele Besucher hast, ist die Qualität deiner Arbeit doch einfach überragend! Keep up the good work!
    Bis dahin,
    Viktor

  • Avatar

    Hattest du dein Theme bei den großen Theme Seiten veröffentlicht? Ich meine der Besucherstrom kommt ja nicht aus den nichts :)
    Ich bin auch ein Fan von News Seiten, wenn du Werbung pushen möchtest kann es wirklich helfen auf großen News Seiten Kommentare zu schreiben, auch wenn diese nofollow sind. Klickt vllt. einer von 100 auf die Werbung ^^

  • Avatar

    interessanter Post und hübsches Redesign :)

    ich wollte dich mal fragen wie viel Zeit du ungefähr in diesen Blog investierst und ob es dir – abgesehen von Werbeeinnahmen – bisher schon etwas gebracht hat (Kontakt zu interessanten Personen o.ä.)?

    grüsse aus der Schweiz

    • Jonathan

      Dieser Blog beansprucht schon einen erheblichen Teil meiner verfügbaren Zeit! Allein für das neue Theme habe ich einige Wochen hart gearbeitet, bis ich ein vorzeigbares Ergebnis beschließen konnte.

      Das Theme wird nun auch in den kommenden Wochen zum Free-Download verfügbar sein. Es hat viele Anpassunsmöglichkeiten im Backend, so dass auch Nicht-Coder ein individuelles Blogdesign zusammenklicken können. Das macht einfach am meisten Sinn – Ergebnisse teilen.

      Wenn ich im Artikel-Schreibflow bin und längerfristig 2 bis 3 Artikel in der Woche veröffentliche, dann fließen für die Recherche und Ideensammlung wöchentlich 10 bis 20 Stunden Stunden in den Blog.

      Das interesse am Bloggen ist für mich, sich öffentlich für ein Thema zu bekennen und danach zu streben, die Blogpopularität zu steigern. Das Wissen über ein gewähltes Thema wächst mit einer höheren Geschwindigkeit, da man sich irgendwo verpflichtet fühlt, sich um den eigenen Blog zu kümmern.

      Von den Werbeeinnahmen mal ganz abgesehen (So hoch sind die bei meinem Blog ja nicht), immer wieder erreichen mich E-Mails von Lesern, Webdesigner, Agenturen oder Produktentwickler, wodurch interessante, kurze und längerfristige Beziehungen entstehen. Und es sind die Kommentare auf diesem Blog, die meine Entscheidungen für diesen Blog stark mit beeinflussen und mich immer wieder neu motivieren, wenn ich es selbst nicht schaffe.

      Danke für Dein Feedback und Dein Kommentar!

      Lieben Gruß

      • Avatar

        Ich denke mal deine rege Beteiligung in den Kommentaren führt auch zu einer stabilen wiederkehrenden Nutzerbasis, ging ja hammermässig schnell mit der Antwort ;)

        Vielen Dank auch für diese nachträglichen, aufschlussreichen Informationen. Ich betreibe selber einen Blog mit einem Kollegen zusammen, sehe aber definitiv auch, dass es einen ziemlichen Zeitaufwand bedeutet um für Leser interessant zu bleiben (sprich: diese 2-3 Posts pro Woche). Teile aber viele deiner Ansichten. Habe auch bemerkt dass ein Post über ein trendiges Thema wie z.B. responsive Design super als Besuchermagnet funktionieren kann.

        Ich verfolge deinen Blog mit Interesse und finde auch wirklich vorbildlich wie du mit den Lesern den Kontakt suchst, denn so kannst du – wie du ja auch erwähnt hast wenn ich mich nicht irre – auch themenmässig etwas auf die Interessen der Leser eingehen und dir so eine gute Leserbasis schaffen.

        Ich wünsche dir auf jeden Fall weiterhin viel Erfolg und werde ab und an wiedermal vorbeischauen ;)

        cheers

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