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Bloggen mit Joomla

Joomla als Blogsystem verwendbar? Ein Leitfaden mit Tipps und Tricks

Das bekannteste Content Management System für Weblogs ist eindeutig WordPress mit einem Marktanteil von 39%. Dicht dahinter ist jedoch die Open Source Software Joomla!. Wir zeigen Dir in diesem Leitfaden einige hilfreiche Tipps & Tricks, wie Du deine Joomla Website in einen Weblog verwandeln kannst.


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Joomla Weblog selbst bauen oder fertig kaufen?

Auf der offiziellen Joomla Webseite befindet sich eine große Sammlung an Erweiterungen jeder Art. In der Kategorie „Blog“ findest Du eine Sammlung an fertigen Lösungen für und Rund um das Thema Blogging. Die meist verbreitete Weblog-Lösung in diesem Bereich heißt „EasyBlog“. Hier findest Du eine Demo für einen Joomla-Blog mit EasyBlog.

EasyBlog unter der Lupe

EasyBlog ist eine kostenpflichtige All-in-One Bloglösung für Deine Joomla-Website. Diese Extension muss lediglich installiert werden und sofort kannst Du mit Deinem Weblog starten. EasyBlog eignet sich auch ausgezeichnet, wenn mehrere Autoren an einem Blog schreiben möchten. Unter jedem Artikel wird der Autor angezeigt und verlinkt auf eine persönliche Biografieseite. Die Erweiterung kann sich bei einem einmaligen Preis von 59$ (kleinstes Paket) sehen lassen.

EasyBlog-Fazit

Sehr viele Gedanken und Know-How sind in diese Software hineingesteckt worden und man bekommt ein gutes Werkzeug für seinen persönlichen Blog. Obwohl der Blog mit bis zu 24 verschiedenen Templates verfügbar ist, ähneln sich diese doch sehr stark. Möchte man hier selbst grafische Anpassungen vornehmen, ist dies meist sehr zeitintensiv. Für einen Standard Blog ist EasyBlog gut, wer mehr möchte, muss hier selbst Hand anlegen.

Joomla Weblog selbst gebaut

Out-of-the-Box bietet Joomla schon sehr viele Funktionen bereits an, welche uns helfen, einen eigenen Blog zu erstellen. Diese wollen wir Dir hier nun vorstellen.

Kategorie, Text und Bilder

Als ersten Schritt erstellen wir eine sogenannte Kategorie. Navigiere Dich dazu über Inhalt/Kategorien zu Neue Kategorie und nenne diese „Blog“.

Joomla: Kategorie anlegen (für Vollansicht auf das Bild klicken)


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Danach legen wir nun drei neue Beiträge in folgender Form an:

  1. Titel: Test (z.b.: 1-3)
  2. Alias: *Dies wird beim Abspeichern automatisch erstellt
  3. Inhalt:
    a) In der ersten Zeile einen Teaser Text
    b) Danach das Objekt „Weiterlesen“ hinzufügen, welches unter dem Inhalt Feld zu finden ist.
    c) In der zweiten Zeile kommt der volle Inhalt in Form von Text.
  4. Rechts auf der Seite unter Kategorie „Blog“ auswählen
  5. Im Reiter „Bilder und Links
    a) Einleitungsbild auswählen
    b) Komplettes Beitragsbild auswählen
  6. Speichern und schließen.


Joomla: Beiträge anlegen (für Vollansicht auf das Bild klicken)

Der richtige Menüeintrag, die richtige Übersicht

Nun haben wir die richtigen Inhalte, benötigen nun noch allerdings eine vernünftige Übersicht aller Blogbeiträge. Dazu erstellen wir einfach einen neuen Menüpunkt (Menü->Menü auswählen->Neuer Menüeintrag).

Hierbei sind nun die richtigen Parameter wichtig:

  1. Menütitel: *Hier bitte den Namen Ihres Menüpunktes auswählen, z.b.: „Blog“*
  2. Alias: Kann man frei lassen.
  3. Menüeintragstyp: Auswählen / Beiträge / Kategorieblog
  4. Kategorie wählen: „Blog“


    Joomla: Menü Kategorieblog erstellen (für Vollansicht auf das Bild klicken)

  5. Reiter „Blog-Layout“ auswählen und folgende Parameter eintragen:
    • # Führende: „0
    • # Einleitung: „12
    • # Spalten: „1
    • # Links: „0
    • Beitragssortierung: „Neuesten zuerst
    • Sortierdatum: „Erstellt

    • Joomla: Kategorieblog Parameter (für Vollansicht auf das Bild klicken)

Nun rufe über einen neuen Menüpunkt Deine Webseite auf. Du hast erfolgreich Deine Blogansicht erstellt. Hier ein Live-Beispiel für diese Konfiguration.

Hierzu ein gut erklärtes Video:

Die wichtigsten Module

Das Grundgerüst Deines Blogs ist nun erstellt. Nun können wir dieses mit Modulen erweitern. Wir schlagen vor, bei jedem Blog folgende Funktionen zu überlegen:

  1. Eine Suche
  2. Eine Newsletter Anmeldung
  3. Links zu den Autoren
  4. Eine Begrüßung
  5. Eine Kategorisierung der Beiträge (Z.b.: alle Beiträge über das Thema X)
  6. Eine kurze Auflistung der interessantesten (Oder neuesten) Beiträge

Wir stellen euch zwei davon hier vor:

Die Suche

Die einfachste aber wichtigste Erweiterung, vor allem wenn schon mehrere Inhalte vorhanden sind, ist die Suche. Diese könnt Ihr unter den Erweiterungen / Module / Neu /“Suchen“ erstellen. (Suchindex mit einem Filter (z.b.: Nur die Suche auf Blogartikel erlauben, wäre hier auch möglich)

Gebe nun einen Titel ein und wähle die Position Deines Templates, auf dem dieses Modul angezeigt werden soll.


Joomla: Die Suche (für Vollansicht auf das Bild klicken)

Eigene Inhalte wie Texte und Bilder ins Seitenmenü

Egal ob du einen Begrüßungstext, Bilder oder weitere Links hinzufügen möchtest, eignet sich das Out of the Box Modul „Eigene Inhalte (Leeres Modul)“.


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In diesem kannst Du nun jeden x-beliebigen Inhalt erstellen und diesen dann mit der richtigen Positionierung auf Deinem Blog anzeigen lassen. Hier ein Beispiel von unserem Blogbegrüßungstext:


Joomla: Eigene Inhalte (für Vollansicht auf das Bild klicken)

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Sebastian Prohaska

Sebastian Prohaska ist Inhaber der Firma ithelps aus Wien. Er und sein Team beschäftigen sich mit den Themen IT, Joomla, SEO und Blogging. YouTube-Kanal

6 Antworten auf "Joomla als Blogsystem verwendbar? Ein Leitfaden mit Tipps und Tricks"
  • Hallo Sebastian,

    interessanter Artikel. Für unsere Ferienwohnung auf Amrum hatten wir überlegt Joomla oder WordPress zu nutzen. Joomla ist meiner Meinung nach viel zu aufwändig und kompliziert. Das hat nichts mit deinem Beitrag zu tun, aber schlussendlich haben wir uns doch für WordPress entschieden. Hast du Beispielblogs auf Basis von Joomla? Links oder so?

    Gruß, Christian

  • anja:

    Hallo Sebastian,
    mir gehts ganz ähnlich wie Christian. Mit meinem Blog bin ich mit WordPress ganz bedient. Warum habt ihr euch für die Joomla Lösung entschieden? Ich merk schon, dass wp so seine Grenzen hat, aber ich halte das für einer der besten Lösungen. Gruß Anja

    • Liebe Anja,

      wenn es um die Flexibilität und Anpassbarkeit geht, hat aus unserer Sicht Joomla die Nase vorne. Wie es so oft im Leben ist, sind wir durch Zufall in die Joomla Szene gerutscht und haben dieses System lieben gelernt. Interessant wird Joomla vor allem wenn man auf einer Webseite mehrere Bereiche wie Blog, Online-Shop, Glossar, usw. hat.
      Ich denke aber wir werden uns bald über einen Blogartikel bemühen, in dem wir hier wirklich die Unterschiede herausarbeiten.

      Liebe Grüße

  • Hallo Sebastian,
    ich arbeite mit Joomla 2.5 und 3.4 zur Zeit und finde es gut. Im Internet und vor allen auf den deutschen Blogs herrschen gemischte Gefühle, was Joomla angeht. Zumindest meines Empfindens nach. Die Einen meinen, es ist zu komplex für Blogbeginner, die Anderen meinen, WordPress ist die richtige Wahl. Ich lernte nun schon nach fast 9 Jahren WordPress und zwei Jahren Joomla beides nicht schlecht kennen. Aber dennoch lese ich mir solche Artikel wie deinen gerne durch, denn ich möchte Erfahrungen sammeln, die ich dann bei mir auf dem Joomla Blog anwenden kann.

    Joomla ist auch meiner Ansicht nach zu schwer für den blutigen Joomla-Beginner, aber nach einer Weile wird man es mögen, weil es so schlecht ist es ja auch nicht. Das kommt zwar an WordPress laut der Nutzerzahlen nicht an, hat aber eine grosse deutsche Fan-Gemeinde und den Support bekommt im Forum bei den deutschen Nutzern.

    Und zu allerletzt möchte ich noch kurz das K2 Blog bei Joomla erwähnen. Das ist nämlich kostenlos und macht auch ein gutes Blog mit Kommentaren. K2 ist nicht so kompliziert zu installieren, aber etwas allgemeines Wissen über Joomla wäre schon vorteilhaft. Das setzte ich nämlich auf meinem Joomla 3.4 Blog ein.

  • Hallo.
    Joomla ist zum ersten nicht jedermanns Sache weil es sehr schwer zur Handhabung ist. Die zweite Sache ist der Google dopplen Kontent den die Suchmaschinen nicht gerne sehen. WordPress hat was für sich aber auch keine leichte Sache für Anfänger.

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