9 Tipps für die Wahl des richtigen Blog-Themes

Bloggen gehört zu den interessantesten und vorteilhaften Aktivitäten, die heutzutage im Internet durchgeführt werden. Es gibt Dir eine gute Quelle für soziale Netzwerke, persönliche und kommerzielle Vermarktung und Promotion. Dein eigener Blog ist eine geeignete Plattform, um Dein Talent zu zeigen und manchmal sogar eine wirklich gute Quelle für gutes Einkommen.


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Dies sind mitunter Gründe, warum die Popularität der Blogs von Tag zu Tag wächst. Sogar Firmen haben längst die Vorteile eines Blogs für sich entdeckt. Es gibt viele Vorteile eines Blogs gegenüber einer üblichen Website, wie beispielsweise die Benutzerfreundlichkeit und das regelmäßige Aktualisieren der Inhalte. Aber der wohlmöglich größte Vorteil eines Blogs ist, dass man leicht das Aussehen ändern kann, ohne viel Zeit in die Entwicklung zu stecken.

Artikelübersicht:

  1. Der erste Eindruck
  2. SEO Freundlichkeit
  3. Lesbarkeit der Inhalte
  4. Einfache Navigation Optionen
  5. Usability von Sidebars
  6. Farbkombinationen
  7. Die Einzigartigkeit des Blog-Themes
  8. Grundlegende Ladezeit
  9. Werbefläche
  10. WordPress Blog-Themes

9 Tipps für die Wahl des richtigen Themes

Nach Inhalt, ist ein Theme, das wichtigste Element eines Blogs. Ob Du dein eigenen Blog starten möchtest oder du dein bestehendes Blog einem Re-Design unterziehen möchtest, ist es ratsam, die Konzentration auf das Design zu richten. Die wichtigste Eigenschaft eines guten Themes ist, dass es deine Anforderungen als auch die deiner Leser erfüllt.

Dieser Beitrag ist ein Leitfaden für Blog-Neulinge. Außerdem kann dieser Artikel für erfahrene Blogger eine Orientierung sein, um die Nützlichkeit des bestehenden Blog-Themes auf den Prüfstand zu stellen. Bei der Wahl des richtigen Blog-Themes gibt es nämlich wichtige Dinge zu beachten.

1. Der erste Eindruck

Der erste Eindruck ist der letzte Eindruck


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Dies ist wohl eher ein Klischee Statement, aber es spricht Bände hinsichtlich deines Blog-Themes. Der erste Eindruck deines Blogs hängt von deinem Theme ab. Der Besucher wird zu erst vom Design deines Themes angesprochen, bevor dieser von deinen Inhalten abgeholt wird. Mit „ersten Eindruck“ ist gemeint, dass das Blog Theme so konstruiert ist, dass es den Leser schnell hilft eine Vorstellung darüber zu erhalten, worum es sich in deinem Blog dreht. Versuche unbedingt zu vermeiden, deine Besucher auf eine Erkundungsreise zu schicken, um herauszufinden worum es sich auf deinem Blog handelt.

Ich kann dir versprechen, dass nur sehr wenige bis kaum jemand dazu bereit ist, auf deinem Blog herauszufinden, wonach er sucht.

2. SEO Freundlichkeit

Was Benzin für ein Fahrzeug ist, ist die Suchmaschinenoptimierung für einen Blog. Ein allgemeines Missverständnis über SEO ist, dass es nur den Inhalt des Blogs betrifft. In Wirklichkeit hat jedoch das Blog-Theme einen sehr bedeutenden Einfluss auf Suchmaschinenoptimierung.

Das Theme sollte eine SEO-freundliche Struktur im Code aufweisen. Denn ein schwach codiertes Theme schränkt die Reichweite der Bloginhalte enorm ein. So wird ein Blog bei Suchmaschinen schlechter gelistet, wenn der Code fehlerhaft- oder nicht optimiert ist. Typischer Weise erhalten Blogger ihre Besucher und Kommentare über andere Blogger aus der selben Nische.

Was aber darüber hinaus sehr wichtig zu erkennen ist, ist das targetierter und langfristiger Traffic über Suchmaschinen für die Popularität deines Blogs maßgebend ist. Suchmaschinenfreundlicher Code und die Theme-Struktur sind eines der ersten Aspekte, auf die du bei der Wahl deines Blog-Themes achten solltest.

3. Lesbarkeit der Inhalte

der Sinn eins Blogs ist der, um gelesen zu werden (außer für ein Foto-Blog). Die Lesbarkeit von deinen Blog-Inhalten ist das Schlüssel-Element, um Besucher zu erhalten. In dieser schnelllebigen Zeit sind Internet-Nutzer immer auf dem Sprung.

Besucher lesen keine Inhalte, sie scannen Inhalte.

Während also die Wahl des Themes für deinen Blog wichtig ist, solltest du die Lesbarkeit notwendiger Weise als Faktor im Auge behalten, damit dein Blog den Erfolg erhält, den du dir wünschst. Normalerweise hat dunkle Schrift auf hellem Hintergrund die beste Lesbarkeit. Mit Headline, Sub-Headline, Fettschrift, Aufzählungen und kurzen Absätzen ist auch eine große Hilfe geboten.

Hierzu gibt es ein paar grundlegende und einfache Tipps um die Lesbarkeit von Webseiten zu verbessern. Das Blog-Theme sollte effektiv und leicht anpassbar sein, um Textformatierungen zugänglich zu machen.

4. Einfache Navigation Optionen

die Bedeutung der Navigation für einen Blogleser ist der Bedeutung von Verkehrsschilder für einen Verkehrsteilnehmer gleichzusetzen. Die grundlegende Stärke eines Blogs liegt im Bloginhalt. Und deine Inhalte sind das wesentliche Element, welches einen neuen Leser anziehen. Die Navigation ist der Schlüssel, den eifrigen Leser zu dem gewünschten Beitrag zu führen. Also sollte dein Blog Theme die besten Navigationsmöglichkeiten bereitstellen.

Folgende Anzeige-Optionen können die einfache Navigation auf deinem Blog fördern:


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  • Haupt-Kategorien bzw. Tags
  • Seiten
  • Neueste Beiträge
  • Populäre Beiträge
  • Verwandte Beiträge
  • Archive
  • Blogroll

Üblicherweise werden diese Anzeigeoptionen in der Sidebar (in der linken oder rechten Spalte) des Themes angezeigt.

Erfahrungsgemäß sind sowohl alte als auch neue Besucher auf einem Blog an Populäre Beiträge interessiert oder wollen die verwandten Beiträge eines bestimmten Artikels besuchen. In einem solchen Fall sollte ein Theme eingesetzt werden, dass den Fokus der Navigation auf die Interessen des Lesers richtet. Obwohl du eine Reihe von Plugins im Internet findest, die dir helfen die Navigation deines Blogs zu erleichtern, empfehle ich dir ein Theme zu wählen, das bereits mit maximalen Navigation Optionen ausgestattet ist.

5. Usability von Sidebars im Blog-Theme

Auch wenn Sidebars ein Teil der Navigation Optionen deines Blogs darstellt, sind Sidebars eine gesonderte und unvermeidliche Rubrik für sich. Denn neben der Startseite ist die Sidebar das zweitwichtigste Element für die Inhaltsanzeige, die sich der Besucher merkt, wenn dieser dein Blog besucht. Wähle daher dein Blog-Theme sorgfältig hinsichtlich umfangreicher Sidebar-Optionen.

Lege zusätzliche Aufmerksamkeit in die Verbesserung der Sidebar deines Blogs, indem du den Blick des Besuchers auf weiteren qualitativ hochwertigen Inhalten lenkst.

Unschöne Sidebars werden vom Besucher oft vernachlässigt. Als Folge wird der Gesamteindruck des Blogs schwächer ausfallen.

6. Farbkombinationen

Blog, ein virtuelles Medium der Kommunikation, hängt viel von Farben und Farbkombinationen ab, damit dieser attraktiv wirkt. Deshalb wirft das Design und die Farbgebung eines Themes eine Menge Fragen auf. Design und die Farbgebung bestimmen die Wirksamkeit von deinem Blog. Es empfiehlt sich, die Effizienz und Attraktivität deines Blogs mit unterschiedlichen Farbschemata zu experimentieren. Es werden immer mehr kostenfreie Themes angeboten, die dem Blogger ohne Programmierkenntnisse erlauben, das Design und die Farbgebung des Blogs zu beeinflussen.

Verwende Farben, je nach Art deines Blogs:

  • Nutze lebendige und leuchtende Farben für einen Kunst-, Musik- oder Design-Blog.
  • Ein Holz- oder grünen Hintergrund für einen naturnahen Blog.
  • Verwende minimale und dezente Farben für einen persönlichen Blog.
  • Auch, wenn dein Blog ein bestimmtes Unternehmen oder eine Organisation darstellt, versuche die Hausfarben des Unternehmens und nicht nur eine beliebige Farbe zu verwenden.

7. Die Einzigartigkeit des Blog-Themes

Der technologische Fortschritt ermöglicht es super einfach für jedermann einen eigenen Blog zu starten und zu verwalten. Die fast schon spielerische Leichtigkeit des Erwerbs von Domainnamen, Blog-Hosting und die Vielfalt der kostenfreien Blog-Themes haben viele von uns veranlasst, einen eigenen Blog zu betreiben.

Um aus dieser Masse hervorzustechen stehen immer mehr Menschen aus der Blogosphäre vor der Herausforderung, besonders in der Nische, durch Einzigartigkeit aufzufallen. Es geht nicht darum ein Theme für dein Blog zu verwenden, das den Besucher umhaut. Es geht nicht um den WOW-Effekt. Es geht um etwas so seltenes, einprägsames und vor allem einfache Elemente, das deinen Blog zum eigenen Branding verhelfen soll.

8. Grundlegende Ladezeit

Stell dir vor, du findest einen Blog interessant und möchtest diesen Besuchen. Und sobald du ihn öffnen willst, dauert es Jahrzehnte bis die Seiteninhalte sich aufbauen. Lange Ladezeiten, trotz gutem Design und interessanter Inhalte, führen dazu Besucher zu verlieren. Das schlimmste was du deinen Besuchern also bieten kannst, sind Seiten, die eine gefühlte Ewigkeit brauchen um zu laden.

Der Websurfer ist ungeduldig und gibt dir nur wenig Zeit um mit Inhalten zu überzeugen. Eine aktuelle Untersuchung hat gemessen, wann der durchschnittliche User die Geduld aufs Warten verliert. Ergebnis: nach 3 Sekunden. Lädt dein Blog länger, verlierst du mögliche Stammleser. Wenn du mit deinem Webauftritt deinen Unterhalt verdienst, verlierst du potentielle Kundschaft. Deshalb solltest Du ein Blog-Theme wählen, das für schnelle Ladezeiten optimiert ist.

Wenn du darüber hinaus die Ladezeiten deines WordPress Blogs optimieren möchtest, empfehle ich dir diesen Artikel aus diesem Blog.

9. Werbefläche

Blogging ist eine ernste Angelegenheit. Aus Sicht der Wirtschaft ist es eine Quelle von gutem Einkommen. Blogging hat sich zu einer Quelle von Einkommen unter Fachleuten auf der ganzen Welt entwickelt. Die Menschen nutzen das Wissen in ihren jeweiligen Bereichen, um gute Inhalte zu erstellen. Blogging ist somit eine äußerst effiziente Komponente um potentielle Kunden auf sich aufmerksam zu machen.

Daher sollte dein Blog-Theme zu diesem Thema den richtigen Platz für Werbung (ohne Vermischung mit den grundlegenden Inhalt) bereitstellen. Werbe-Anzeigen haben praktisch keinen Einfluss auf die Usability von deinem Blog. Also kannst du dir selbst einen kleinen Gefallen tun: Erfolgführendes Bloggen ist harte Arbeit. Und nach allem was du in dein Blog investiert hast, wäre es doch schön ein paar Früchte des Erfolgs zu ernten.

WordPress Blog-Themes

Hier eine Auflistung einiger Quellen von WordPress Blog-Themes, die du herunterladen kannst:

Schluss

Blogging ist die interessanteste Komponente der sozialen Interaktion, persönliche sowie kommerzielle Werbung und dem Geldverdienen. Blogging kommt mit einer Leichtigkeit der Benutzerfreundlichkeit und die Vielfalt der Blog-Themes. Doch die Möglichkeit des bequemen bloggens führt einen Blogger oft in Schwierigkeiten das richtige Theme für den eigenen Blog zu finden.

Egal, ob du einen Blog-Launch oder Re-Design deines bestehenden Blogs planst, möchte ich dir mit den oben genannten Tipps die Entscheidung erleichtern, das richtige Blog-Theme für deinen Blog zu finden.

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Jonathan

Hi, ich bin Jonathan Torke, WordPress-Programmierer. Auf pixeltuner.de blogge ich über Webdesign und Social Media. Außerdem teile ich über Twitter täglich frische Ressourcen für Webdesigner und -Entwickler. Du findest mich auch bei Google+, Facebook und deviantART.

8 Antworten auf "9 Tipps für die Wahl des richtigen Blog-Themes"
  • Herzlichen Glückwunsch zu diesem sehr gut strukturierten, inhaltlich überzeugendem Beitrag. Freue mich, in meinem Blog auf diesen Artikel zu verweisen.
    Beste Grüße
    Heike

  • Schöne Zusammenstellung, sie beinhaltet alle notwendigen Punkte, und lässt sich – wie gehabt bei deinen Artikeln – sehr gut lesen!

    Lediglich eine Sache im Zusammenhang mit kostenlosen Themes vermisse ich: Die Prüfung auf übertriebene Verlinkung im Footer sowie auf unerwünschten Code (Stichwort Link-Injection). Vor zwei Jahren und früher griff ich meist noch auf kostenlose WordPress-Themes zurück. Häufig ist ja der Footer „verschlüsselt“, was noch zu verkraften ist. Aber es gibt eben auch Themes mit Link-Injection wo dann auf einmal unerwünschte Links auf einschlägige Seiten auftauchen. Ebenso wird gerne im Footer nicht nur auf die Seite des Theme-Autors verlinkt sondern auch noch gleich auf zwei, drei andere Seiten die völlig themenfremd sind und augenscheinlich nur zu Werbezwecken angezeigt werden.

  • Danke für den Artikel. Von der Werbung halte ich mich schon seit Jahren aus Überzeugung fern. So nach dem Motto „was ich nicht will, sollen auch die anderen nicht ertragen müssen“. Wobei ich es völlig OK finde, wenn jemand professionell bloggt und dann darüber Gelder generieren kann. Was denkst Du über meine Fleximal Anwendung, ist es OK oder eher einer der Blogs, bei denen man nicht gleich weiß, was man dort soll? Ich denke, ich werde den Header neu machen, so dass aus dem Bild besser hervor geht, dass es sich im weitesten Sinne um Fotografie dreht. Womit ich nicht unbedingt Foto-Blog in Form einer High-Tech Galerie meine, sondern eben den Mix aus Foto + Text. Später vielleicht mal Reportage.

    • Jonathan

      Daniel, ich finde mich auf deinem Blog gut zurecht. Ja, das Headerbild könnte schon etwas aussagekräftiger sein, muss es aber nicht. Deine Artikelbilder übernehmen die Eye-Catcher-Funktion dagegen umso besser und ohne Zweifel weiß der User, worum es geht.

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