Die Qual der Wahl im E-Commerce

12 populäre Open-Source-Shopsysteme im Überblick

Online-Shops sind ein Bereich im E-Commerce, der in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. Und das nicht nur für größere und mittlere Unternehmen. Viele Kleinunternehmer sowie Selbstständige haben diesen Vertriebsweg entdeckt.


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Heutzutage ist nicht mehr nur das klassische Ladenlokal vor Ort gefragt. Der Handel und die Dienstleistung gehen ins Internet. Und dies ist nicht nur auf ein bestimmtes Marktsegment bezogen. Mit Open-Source-Shopsystemen bietet sich eine gute Möglichkeit für ein berufliches Standbein auf selbstständiger Basis.

Sprungmarken:

Mit Open-Source-Shopsystemen lässt sich prinzipiell alles an die Kundschaft bringen. Ob Ausrüstung von Fjällräven oder der Verkauf von Konzertkarten. Geht mal ein Schlüssel verloren, können Schlüsseldienste ihre Angebote, Schlösser zu öffnen, auf diesem Weg offerieren. Vielleicht vermittelt man auch einen Tresortransport. Auch und vor allem für solch eher ungewöhnliche Dienstleistung ist ein Webshop eine gute Adresse. Man erreicht potenzielle Kunden, auch über geografisch weite Entfernungen.

12 beliebte Open-Source-Shopsysteme für den E-Commerce im Überblick

Webshop-Software sind Lösungen, die in einer großen Anzahl auf dem E-Commerce-Markt angeboten werden. Welches System ist für welche Anwendung das Richtige? Im Folgenden der Versuch eines Überblicks:

1) Magento

Magento ist eine Open-Source-Commerce Plattform und ist eine Tochtergesellschaft von eBay. Hierdurch besteht Erfahrung auf dem Gebiet des Online-Handels. Der Kunde kann mehrere Shops einrichten, die jeweils einen eigenen Warenkatalog enthalten können.

Es kann zwischen Business und anderen Kunden unterschieden werden. Das bedeutet z. B., dass dem Businesskunden ein anderes Angebot als dem Privatkunden offeriert werden kann.


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Angeboten werden zwei Module:

  1. Zum einen Magento Ready Germany. Es bietet sich für den Business-Bereich an, da es für Trusted Shops zertifiziert ist.
  2. German Setup, das zweite Modul, ist als reines Open-Source-Modell konzipiert. Hier sind Zahlungsmodule von Drittanbieter nicht installiert, was das Programm stabiler laufen lässt.

2) opencart

opencart agiert plattformunabhängig und ist daher für alle gängigen Betriebssysteme anwendbar. Hier kann der Anwender bei Bedarf mehrere Zusatzmodule einsetzen. Bekannte Zahlungsmodule wie PayPal lassen sich später hinzufügen.

Der Nutzer sollte jedoch über ein ausreichend großes Kontingent an Webspace verfügen, um alle Möglichkeiten ausnutzen zu können.

Für Einsteiger ist opencart nicht schlecht. Durch die Skriptsprache PHP und MySQL als Datenbanksystem kann mit ein wenig Übung auch der Nicht-Informatiker selber Änderungen am Online-Shop vornehmen.

3) xt:Commerce

Das Online-Shop-System von xt:Commerce ist für den Besitzer von Mac OS X, Linux und auch Windows geeignet. Eine kostenfreie Lizenz (General Public License, GPL) stand nur bis zur Version xt:Commerce 3 zur Verfügung. Abgelöst durch xt:Commerce Version 4, ist hier ein kostenfreier Zugriff nicht mehr möglich. PHP ist die eingesetzte Skriptsprache, MySQL fungiert als Datenbanksystem.

Die vierte Version benötigt minimal PHP 5.1.2 sowie die MySQL-Version 5. Benötigt wird außerdem ein IonCube Loader. Warum? Die Quellcode-Texte, die für die Lizenzierung eine Rolle spielen, sind mit der Verschlüsselungssoftware ionCube gesichert. Änderungen im Quellcode können so vermieden werden.

4) OsCommerce

OsCommerce basiert auf der freien GPL-Lizenz und kann plattformunabhängig betrieben werden. Der User kann hier eine Vielzahl von Modulen in seinen E-Commerce-Shop integrieren. Über dreitausend Zusatzmodule sind im Angebot. OsCommerce wird oftmals als Basis benutzt, um andere, meist kommerzielle Anwendungen voranzubringen. Diese Anwendungen haben mit dem eigentlichen OsCommerce nur noch die Grundlage gemeinsam.

Das System ist zwar weit verbreitet, wurde in der Vergangenheit aber auch durch zahlreiche Sicherheitslücken auffällig und beanstandet. Vor allem ältere Versionen (vor 3.0.2) sind vor Angriffen nicht ausreichend gewappnet.

5) PrestaShop

PrestaShop wird mittels der Programmiersprache PHP sowie einer Open Software License betrieben.

Interessant: Nutzer, die ihren Warenverkehr über Logistikunternehmen abwickeln, arbeiten mit den Modulen für Paketversender wie DHL oder UPS.

Die Konstruktion von PrestaShop erfolgte in Zusammenarbeit mit kleineren Händlern vor Ort. Daher ist deren Know-how in die Entwicklung eingeflossen, schließlich wissen diese genau, welche Anforderungen ein Online-Shop-System erfüllen muss. Als europäisch konstruierte Plattform unterstützte das System in der Standardausführung nicht alle Anforderungen des deutschen Rechts. Die Community in Deutschland hat hier jedoch Lücken geschlossen, um zum Beispiel das Fehlen der Widerrufsbelehrung aufzuheben.

6) OXID eShop

Dieser Shop wird plattformunabhängig eingesetzt und basiert auf PHP der Version 5.2. Die Datenverwaltung wird mit MySQL 5 oder höher abgewickelt. Durch die modulare Bauweise kann der OXID eShop auch von Drittanbietern regelmäßig erweitert werden. Eine Zertifizierung für Trusted Shops (sichere E-Shops im Internet) existiert für OXID seit Sommer 2010.


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7) VirtueMart

Der VirtueMart E-Shop wird ebenfalls unter der freien GP-Lizenz als plattformunabhängig betrieben. Eine Besonderheit: der Verein VirtueMart e. V., der sich der Weiterentwicklung des Systems verschrieben hat. Der User hat hier viele freie Gestaltungsoptionen, was Design und Funktionalität betrifft. Die deutschsprachige Version ist weitgehend an die rechtlichen Bedingungen in Deutschland angepasst, was den Anwendern Sicherheit bietet.

Zu bedenken ist, dass VirtueMart nicht in allem alleine agieren kann. Da es keine Standalone-Software ist, kann VirtueMart nur in Verbindung mit Joomla! eingesetzt werden. Ab Version VirtueMart 2.0 wird nur Joomla! 1.5.0 sowie höher unterstützt.

8) Shopware

Das Shopware-System wurde in Deutschland entwickelt und besteht seit 2004 am Markt. Hier gibt es ein Open-Source-Modell sowie eine kommerzielle Plattform. Eine offene API-Schnittstelle bietet die Möglichkeit, sich mit anderen Systemen, wie Anbieter von Zahlungsportalen, zu verbinden. Interessant ist auch, dass Shopware länderspezifisch konfiguriert werden kann. Sinnvoll für Anwender, die auch im Ausland aktiv werden möchten.

Eine kostenfreie und kostenpflichtige Erweiterung ist möglich. Mit der kostenpflichtigen Erweiterung kann beispielsweise ein Hersteller-Supportdienst in Anspruch genommen werden.

9) Gambio

Gambio bietet Komplettlösungen an und ist für Einsteiger und Profis gleichermaßen geeignet. Es bietet Schnittstellen z. B. für eBay oder Finanzbuchhaltungs-Systeme. Über Partnerunternehmen werden Hosting-Pakete vermittelt, die Speicherplatz, ausreichend Webspace und Support offerieren.

Der Shopaufbau bei Gambio selbst ist professionell gestaltet. Der Interessent hat die Möglichkeit, sich in einem Testshop umzusehen. Für einen Pauschalpreis bekommt man hier ein gutes und vielseitiges Shop-Paket an die Hand. Erforderlich sind PHP 5.1, eine MySQL-Datenbank und mindestens 50 MB Webspace.

10) CubeCart

CubeCart setzt die kostenlose Programmiersprache PHP sowie die freie und kostenlose Datenbank MySQL voraus. Für die Installation und Verwendung von CubeCart entstehen keine weiteren Kosten, da viele Firmen die im Internet tätig sind, ein Content-Management-System verwenden. CubeCart gibt es in der v5 Lite-Version (kostenfrei), sowie als v5 Pro-Version (kostenpflichtig).

Der Anwender sollte über englische Sprachkenntnisse verfügen, da CubeCart nur in englischer Version heruntergeladen werden kann.

11) spree

Bei spree handelt es sich um eine flexibel für viele Zwecke anpassbare Plattform. Jedoch sollten auch hier englische Sprachkenntnisse vorhanden sein (englische Version). Die Plattform ist für den kommerziellen und privaten Anwender konzipiert und basiert auf einem Open-Source-System.

Eine individuelle Gestaltung im eigenen Designmuster kann vorgenommen werden. Ebenfalls können Upgrades leicht installiert werden. Verwendbar ist spree für alle gängigen Betriebssysteme, jedoch besteht der Eindruck, dass es in Deutschland nicht gerade sehr weit verbreitet ist.

12) ZenCart

ZenCart ist eine kostenfreie E-Commerce-Plattform. Sie ist ein Open-Source-Warenkorb-System, das von Shop-Besitzern, Designern und Programmierern entwickelt wurde. ZenCart möchte auch kleinen Händlern und Selbstständigen die Möglichkeit bieten, einen Online-Shop zu gestalten. Eine eigentlich interessante Idee. Doch hat man bei ZenCart den Eindruck, es mit einer teilweise „eingeschworenen“ Community zu tun zu haben, die ihre Philosophie in den Mittelpunkt stellt.

Die neueste Version von ZenCart kann als Version v1.5.0 heruntergeladen werden.

Markt, Auswahl und Lizenzen

Damit hat der Interessent von Open-Source-Shopsystemen einen kleinen Einblick bekommen, was zurzeit alles in diesem Bereich angeboten wird. Und was möglich ist. Abschließend ein paar Worte zum Markt, der Auswahl, den Risiken und den Lizenzen.

Der Markt der Shop-Systeme

Der spezielle Markt im Internet-Segment verändert sich laufend. Gerade kleine Betriebe, die hier Fuß fassen möchten, haben oftmals Schwierigkeiten sich für ein System zu entscheiden. Das ist verständlich, soll das eigene Geschäft doch professionell und dauerhaft abgewickelt werden. Nutzer, die nur im eigenen Land agieren, sollten sich einen Betreiber suchen, der Erfahrung am Markt hat und schon viele Kundenbindungen vorweisen kann.

Kleinunternehmen müssen keinen Shop aufbauen, der große internationale Anbindungen hat. Hier sollte der Markt nach Anbietern durchsucht werden, die in ihrem Portfolio eben auch die kleinen Betriebe und Selbstständigen im Visier hat.

Auswahl des richtigen Webshop-Systems

Kriterien sollten sein:

  • Wie viel Webspace habe ich zur Verfügung?
  • Kann ich mir mit einem Kleinunternehmen eine regelmäßige monatliche oder einmalige Zahlung für Lizenzen leisten?
  • Kann ich selbst Veränderungen bei Design etc. vornehmen?
  • Ist eine kostenfreie Supportmöglichkeit gegeben?
  • Gibt es spezielle Foren oder Communities, in denen ich mich austauschen kann?
Das Risiko beim Webshop-System

Das Risiko mit einem relativ unbekannten Open-Source-Shop „baden zu gehen“ ist relativ hoch. Anbieter aus dem Ausland, die oft mit wunderbaren und kostenfreien Konditionen auftreten, sollten schon kritischer beleuchtet werden. Wer denkt, erst einmal eröffne ich diesen Online-Shop, später kann ich immer noch wechseln, sollte Aufwand und Folgekosten im Auge haben.

Kostenfaktor

Entscheide ich mich heute für ein reines Open-Source-System, sind meine Opportunitätskosten niedrig. Stelle ich jedoch fest, dass mein Online-Shop nach einiger Zeit keinen durchschlagenden Erfolg verzeichnet, da ich weitere Leistungen brauche, die hier nicht umsonst zu bekommen sind, habe ich ein Problem. Im Zweifel muss ein kostenpflichtiges Shop-System installiert werden. Man ist gezwungen, im Nachhinein zu investieren.

Lizenzmodelle und kostenfreies Open Source

Wer meint, dass sich Lizenzmodelle nicht auszahlen, da sie eben nicht kostenfrei sind, kann irren. Die Lizenzmodelle bedeuten ein gewisses Maß an Sicherheit. Sicherheit was Verfügbarkeit und vor allen Dingen die (garantierte) Erweiterbarkeit eines Online-Shops betrifft. Kostenfreie Open-Source-Systeme sind nicht verpflichtet, ihren Usern auf Dauer eine Erweiterungsoption anzubieten. Dies sollte beim Aufbau des Shops bedacht werden. Zudem sind die Serviceangebote der kostenpflichtigen Shopsysteme in der Regel umfangreicher.

Die Nr. 1 im Shop-System, eine schwer zu beantwortende Frage

Die Entscheidung für ein bestimmtes Shopsystem ist immer nur auf individueller Basis möglich und machbar. Sieht man sich alle oben genannten Aspekte und Hintergründe an, kann es keine allgemeingültige Nr. 1 geben. Wer jedoch Wert auf Professionalität bei gleichzeitiger Einfachheit bei der Installation Wert legt, sollte sich mit dem Gambio Shop etwas näher beschäftigen.

Unterschiedliche Stärken und Schwächen wurden im Ansatz beleuchtet, auf die unterschiedlichen Module und Erweiterungsmöglichkeiten wurde hingewiesen. Dennoch bleibt am Ende nur die Qual der Wahl für den zukünftigen Shop-Betreiber. Auch der kleine Betrieb oder der Selbstständige wird in diesem Angebot der Open-Source-Systeme sicherlich fündig werden, und das für ihn maßgeschneiderte Angebot herausfiltern können.

Ich hoffe jedenfalls, mit dieser kleinen Übersicht etwas zur richtigen Entscheidungsfindung beigetragen zu haben. Ob professionell oder im kleinen Bereich, es lohnt sich, sich mit dieser spannenden und interessanten Materie zu befassen. Nur so wir der eigene Online-Shop auch tatsächlich zum Erfolg.

(Artikelbild: © Fosforix / flickr.com, CC-Lizenz)

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Jonathan

Hi, ich bin Jonathan Torke, WordPress-Programmierer. Auf pixeltuner.de blogge ich über Webdesign und Social Media. Außerdem teile ich über Twitter täglich frische Ressourcen für Webdesigner und -Entwickler. Du findest mich auch bei Google+, Facebook und deviantART.

15 Antworten auf "12 populäre Open-Source-Shopsysteme im Überblick"
  • nk:

    Durch die Skriptsprache PHP und MySQL als Datenbanksystem kann mit ein wenig Übung auch der Nicht-Informatiker selber Änderungen am Online-Shop vornehmen.

    Grusel. Ja genau und das sind dann diejenigen, die kurz darauf in den gängigen PHP-Foren aufschlagen. Nicht mal HTML können, aber am Shopsystem rumschrauben müssen. Na danke auch.

  • Ich favorisier eindeutig Zen Cart, zum einen hat es alle Module die benötigt werden zum anderen ist es relativ schlank gegenüber manch anderer Lösung.
    Es ist sehr leicht zu installieren, läuft schnell und stabil. Darüberhinaus ist es am einfachsten im Layout anzupassen, einerseits schon etliches über den Admin Bereich, zum anderen sind die Templates auch sehr übersichtlich gegliedert – das heißt man findet sehr schnell die relevanten Bilder, stylesheets und php Dateien.
    Ich habe auch schon einige Templates für ZC gebastelt, zu finden im Download Bereich meiner Seite.
    Ansonsten zeigt die Auflisting hier die durchaus gängisten und besten aus dem Open Source Bereich, einzig (Liga: Magento, Presta) SEO könnte noch reinpassen, zumindest die GNU Lizens.
    greets
    insel

  • Joachim K.:

    Hey,

    was du zu xt:commerce schreibst, ist so nicht ganz richtig: Es gibt nach wie vor eine kostenlose Basisversion: http://www.xt-commerce.com/shopsoftware/shop-versionen.html xt:start kostet nichts, bietet aber einen sehr eingeschränkten Funktionsumfang.

    Eine Alternative auf Open Source Basis bietet nach wie vor modified eCommerce: http://www.welches-shopsystem.de/shopsysteme/kostenlose-shopsysteme/modified-ecommerce/

    Insgesamt wäre wünschenswert, dass du mehr auf die tatsächlichen Open Source Angebote verschiedener Shopsysteme eingehst.

  • klaus:

    Das soll jetzt nicht unfreundlich sein, aber deine Texte lesen sich immer irgendwie seltsam künstlich (Mal abgesehen vom komischen Seo-Gelinke).
    Die Auswahl der Shop-Systeme ist ganz nett, allerdings enttäuscht dann die Beschreibung um so mehr.

  • root:

    zu: Open-Source-Systeme sind nicht verpflichtet, ihren Usern auf Dauer eine Erweiterungsoption anzubieten.

    Close-Source auch nicht. ;-)
    Wenn das Produkt eingestampft wird darfst du nicht mal wenn du könntetst was ändern, je nach Lizenz. Das garantiert nicht mal Fehlerbereinigung.

    bei Open-Source könnte man das selbst oder wenn ich keine Ahnung davon habe findet sich jemand ders für Geld macht.

  • Martin:

    Bisher waren mir von den genannten Open Source Lösungen nur VirtueMart, PrestaShop und opencart ein Begriff. Dass sich das Angebot mittlerweile scheinbar um einiges erweitert hat, ist in jedem Fall begrüßenswert. So gesellt sich ein deutliches Maß an Stabilität in das gesamte Segment. In meinen Augen ist die ständige Anpassung an hiesige Rechtsnormen das wahrscheinlich größte Problem, das sich allen open-source Communities stellt. Meiner Beobachtung nach werden die Möglichkeiten in Sachen Design auf jeden Fall immer vielseitiger. Weg vom Einheitsbrei hin zur flexibel gestaltbaren Benutzeroberfläche.

  • Jonathan
    Ich gestatte keine Kommentare mit Links zu Seiten, über die meine Leser zum Kauf angeregt werden. Überlegt euch bitte vorher, was die Motivation eures Kommentars auf diesem Blog sind! Danke!
  • Ria:

    Hi Jonathan,

    da Du WordPress-Programmierer bist, würde mich brennend interessieren, wie man z.B. Gambio mit WP verbinden könnte und sich nur einmal einloggen muss. Also CMS und Shop verknüpfen, ohne einen WP-Shop nutzen zu müssen.

    Leider finde ich dazu nichts, ein passender Link würde mir auch schon reichen.

    Gruß Ria

  • Ria:

    Hi Jonathan,

    danke für den Link, leider löst der mein Problem nicht. Verstehe auch nicht warum die Leute(anscheinend in der Mehrzahl, WP in den Shop einbinden wollen. Da WP inzwischen ein „ausgewachsenes“ CMS geworden ist und der Shop wohl zusätzlich laufen soll, besteht grundsätzlich das Problem des 2x einloggen müssens und eigentlich hat das auch nichts mit Gambio an sich zu tun, sondern besteht ja immer bei einer 2 Software. Vielleicht wäre ein Lösungsansatz gleiche DB und gleichen Präfix benutzen. Leider bin ich nicht so versiert.

    Da dieses 2x einloggen eine „Spassbremse“ sondergleichen ist, müsste das Thema eigentlich viele interessieren

    Gruß Ria

    • Jonathan

      Hi Ria,

      wenn Dein Kunde großen Wert darauf legt, das Shopsystem mit WordPress zu verbinden und das Navigieren mit nur einem Login zu ermöglichen, empfehle ich ein Shopsystem, das für WordPress konzipiert ist. Spricht etwas dagegen?

  • Ria:

    Hi Jonathan,

    ja leider spricht was dagegen. Das, welches die deutsche Rechtssprechung berücksichtigt, auf dem laufenden hält und integriert hat, kein keine virtuellen Dateidownloads und hat dafür auch keinen „geschützten“ Downloadbereich.

    Die US Programme berücksichtigen die deutsche Rechtsprechung nicht und eine eigene Fummelei ist nötig, dazu hapert es dann auch trotzdem noch an den Feinheiten und bin da auch nicht professionell genug.

    Fazit: Gambio war und ist einer der wenigen günstigen Möglichkeiten(wenn Geld eine Rolle spielt). Meine Einbindungsidee muss gehen, ohne zu großen Aufwand, nur wie genau.

    (ist kein Kunde sondern Verwandtschaft)

    Gruß Ria

     

     

     

  • laxxal68:

    Gambio ist wohl ein schleches Shopsystem.

    Im letzten Jahr haben sie über 50 Updates veröffentlicht, nur zwei davon waren Fehlerfrei. Im Jahre 2013 war es auch nicht besser aus.

    Für das neue VRRL Gesetz (Sommer 2014) haben Sie innerhalb von einer Woche 9 Updates veröffentlicht. Jedes Update benötigt viel Zeit und PHP kenntnisse. Hat man dies nicht, muss man jemanden beauftragn, was natürlich Geld kostet. Die Gambio GmbH verlangt immer zwischen 50-70 Euro pro Update.

    Man sieht, es kann sehr teuer werden, ein Gambio System zu nutzen.

  • laxxal68:

    #Ria
    voll Deutsch ist OXID eShop. Gutes Shopsystem mit automatischen Update (auf wunsch). Auch kostenlos. Hier entwickelt und Erweitert.
    Gambio stammt von OsCommerce, also USA.
    Für Magento gibts im DE Markt „Magento DE“.
    Magento nutzt z.B. Otto und Zalando. Magento DE ist kostenlos.

    • Peter:

      Zalando benutzt schon lange kein Magento mehr sondern eine Eigenentwicklung.

      Bei der Entscheidung sollte man nicht die Verfügbarkeit von Payment-Schnittstellen unterschätzen. Für die großen Systeme gibt es im Normalfall natürlich mehr kostenlose, ausreichend getestete Plugins. Bei kleinen Systemen muss man meist schon mehr Energie darein stecken, etwas vernünftiges zu bekommen, wenn z.B. ein Payment Provider wie Klarna, iPayment, PayOne, SagePay, Billsafe etc. keine kostenlose Schnittstelle bereitstellt.

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